Tausend Eingriffe. Tausend Menschen, denen dank der Arbeit von Fachleuten, die sich täglich dafür einsetzen, Patienten mit schwerer Aortenklappenerkrankung Gesundheit, Unabhängigkeit und eine Zukunft zurückzugeben, eine neue Chance gegeben wurde.

Die Abteilung für interventionelle Kardiologie und Hämodynamik des Brotzu-Krankenhauses in Cagliari hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: die tausendste TAVI-Operation (Transkatheter-Aortenklappenimplantation), ein minimalinvasives Verfahren, das den Ersatz einer erkrankten Herzklappe ermöglicht, ohne auf eine traditionelle offene Herzoperation zurückgreifen zu müssen .

„Dieser Meilenstein ist nicht nur eine Zahl“, erklärt Bruno Loi, Arzt und Leiter der Einrichtung: „Hinter jedem Eingriff steht ein Mensch, der wieder problemlos atmen, gehen und in seinen Alltag zurückkehren kann. Es gibt Familien, die Frieden gefunden haben. Das sind die Geschichten, die unserer Arbeit Sinn verleihen.“

Die Aktivitäten begannen 2010, als diese Technologie noch in den Kinderschuhen steckte. Heute ist das Zentrum in Cagliari eines von nur zwei Zentren auf Sardinien, die diesen Eingriff durchführen können; das andere befindet sich in Sassari.

Laut Unternehmensangaben wurde dieser Erfolg über Jahre hinweg durch technologische Investitionen, klinische Erfahrung und vor allem durch ein auf Teamarbeit basierendes Organisationsmodell erzielt. Interventionelle Kardiologen, Herzchirurgen, klinische Kardiologen, Anästhesisten, Radiologen, Pflegekräfte und Techniker arbeiten in jeder Phase des Prozesses zusammen, um die optimale Lösung für jeden Patienten zu finden.

„Tausend Interventionen kann niemand allein vollbringen.“ Francesco Sanna , medizinischer Direktor der Abteilung für Interventionelle Kardiologie und Hämodynamik, betont: „Diese Leistung gebührt einem ganzen Team, das über die Jahre hinweg mit Können, Engagement und Teamgeist zusammengearbeitet hat.“

Zur Feier dieses Meilensteins findet morgen, Freitag, den 5. Juni, die Konferenz „1000 Tavi in Brotzu: Tausend Interventionen, tausend Geschichten zu erzählen“ in Cagliari in der Fondazione di Sardegna in der Via S. Salvatore da Horta statt.

„In einem alternden Sardinien, in dem die Zahl der Menschen mit schwerer Aortenstenose zunimmt, wird diese Konferenz auch in die Zukunft blicken und sich mit organisatorischen Fragen und Entwicklungsperspektiven für das regionale Netzwerk befassen“, kommentierte Generaldirektor Maurizio Marcias .

(Unioneonline/AD)

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