Sardinien steuert auf ein volles Haus zu: eine Herausforderung für das Vulgäre und die Massen.
Die hohen Transportkosten stellen keine Belastung dar, doch Crenos warnt: In vielen Zentren ist die Präsenz nicht tragbar.(Handhaben)
Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Nachdem die Angst vor explodierenden Treibstoffpreisen und leerstehenden Flugzeugen vorüber ist, haben die Buchungen wieder angezogen, und 2026 verspricht ein weiteres goldenes Jahr für den sardischen Tourismus zu werden. Die Zahlen bestätigen die Einschätzung der Reiseveranstalter: Der Juni verlief mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser als 2025, das bereits ein Rekordjahr war.
Die Besucherzahlen sind nicht die einzige gute Nachricht. Eine weitere ist, dass sich unhöfliches Verhalten am Strand bisher auf wenige Vorfälle beschränkt hat: von den empfindlichen Dünen von Torre Grande, die von einer Gruppe ausländischer Touristen als Rastplatz für einen Van und ein Wohnmobil genutzt wurden, über den direkt am Strand von Fertilia geparkten Wohnwagen (die Gruppe – vier Kinder, drei Erwachsene und eine 94-jährige Frau – war aus Sassari angereist) bis hin zum Schlauchboot, das zwischen den Badegästen auf den Felsen von Poltu Cuncau in Palau vor Anker lag.
Allerdings ist der vulgäre Tourismus im Juli und vor allem im August, wenn viele Touristen anreisen, am schlimmsten: Diebstahl von Sand, Muscheln und Kieselsteinen; nachts aufgestellte Sonnenschirme, um sich die besten Plätze zu sichern; überall herumliegender Müll; unbefugtes Parken und Campen; Missachtung der Regeln in Meeresschutzgebieten; und zu dichtes Fahren mit Schlauchbooten und Jetskis.
Es besteht jedoch ein noch heimtückischeres Risiko: die übermäßige Konzentration der Touristenströme.
