Dr. Giulia Gramignano, die Gewinnerin des Auswahlverfahrens, wurde zur Direktorin der Onkologieabteilung des Krankenhauses San Gavino Monreale ernannt.

Für ASL-Generaldirektor Joseph Polimeni markiert dieser Meilenstein einen entscheidenden Wendepunkt: „Ich freue mich sehr über die Rückkehr einer wirklich fähigen Führungspersönlichkeit, die diese so wichtige Abteilung leiten wird und damit über die vorübergehende (kommissarische) Position hinausgeht. Die Onkologie ist eine tragende Säule des San-Gavino-Krankenhauses und der gesamten medizinischen Abteilung. Die Ernennung von Dr. Giulia Gramignano ist kein Endziel, sondern vielmehr der erste Schritt in einem umfassenderen Plan zur Reorganisation des medizinischen und Krankenhausmanagements der Region.“

Die Einrichtung nimmt jährlich durchschnittlich über 500 neue onkologische Patienten auf. Allein im Jahr 2025 wurden im Krankenhaus rund 10.000 stationäre Aufnahmen und Behandlungen verzeichnet. Im selben Jahr wurde eine aktive ambulante Weitervermittlungsrate von 40 Prozent durch andere lokale Gesundheitsbehörden erreicht. Darüber hinaus konnten dank des zwischen 2018 und 2024 laufenden Projekts zur ambulanten Versorgung 70 Prozent der Nachsorgetermine (Erst- und Folgeuntersuchungen) erfolgreich vom Krankenhaus in die ambulante Versorgung verlegt werden.

„Heute“, fügt Joseph Polimeni, Generaldirektor der ASL, hinzu, „besteht die Onkologie nicht mehr nur aus Chemotherapie, Strahlentherapie oder Operationen. Es gibt viele weitere innovative Methoden, wie beispielsweise Immuntherapie und zielgerichtete Therapie. Wir werden uns zunehmend der personalisierten Medizin zuwenden. Diese Ernennung ist die erste in einer langen Reihe von Veränderungen im Organigramm und in den Organisationsstrukturen unseres Managements, sowohl im Krankenhaus als auch in der Region“, fährt Joseph Polimeni fort. „Eines der drängendsten Probleme, auf die ich bisher gestoßen bin, war die extreme Unterbesetzung von Führungspositionen. Dies ist der erste Wettbewerb, aber wir sind bereits für die weiteren gerüstet.“

Die onkologische Klinik des lokalen Gesundheitsamtes Medio Campidano, die zum medizinischen Bereich gehört, stellt ein zukunftsweisendes Modell dar, das stationäre Versorgung, ambulante Dienste und Palliativmedizin integriert. Die Klinik hat eine kompetenzbasierte Organisation entwickelt, in der jeder Onkologe für bestimmte Tumorpathologien zuständig ist und in multidisziplinären Teams auf Klinik- und Klinikebene arbeitet.

Besonderes Augenmerk wird auch auf die menschlichen und sozialen Aspekte der Erkrankung gelegt, wie Giulia Gramignano, Leiterin des Onkologiezentrums, betont: „Eine Psychologin und eine Sozialarbeiterin arbeiten eng mit den medizinischen Fachkräften zusammen, sind in die Behandlungspfade integriert und engagieren sich für die Unterstützung der Patienten und ihrer Familien. Die Daten bestätigen das Wachstum unserer Praxis. Allein im Krankenhaus werden im Jahr 2025 rund 10.000 Besuche/Leistungen erbracht; insgesamt werden jährlich über 500 neue Patienten behandelt. Die aktive Mobilität anderer lokaler Gesundheitsbehörden im tagesklinischen Bereich war schon immer bedeutend und wird im Jahr 2025 40 % erreichen. Der von der lokalen Gesundheitsbehörde Medio Campidano eingeschlagene Weg zeigt, wie sich die Onkologie hin zu einem nachhaltigeren, zugänglicheren und bedarfsgerechteren Modell entwickeln kann. Die Herausforderung besteht nicht nur in der Behandlung, sondern auch in der Begleitung der Patienten auf ihrem gesamten Weg, in der Reduzierung von Fahrten, der Stärkung lokaler Einrichtungen und dem Aufbau eines Versorgungsnetzwerks, das spezialisierte Expertise, Nähe und Kontinuität der Versorgung vereint. Krebsbehandlung bedeutet, sich um den Menschen und seine Familie zu kümmern.“ Das Familienmodell integriert spezialisierte Kompetenzen, psychologische und soziale Unterstützung sowie ein lokales Netzwerk, das eine qualitativ hochwertige Versorgung in Wohnortnähe gewährleistet. Ziel ist eine umfassende Betreuung, denn die Bedürfnisse der Menschen sind nicht nur medizinischer Natur.

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