Referendum: Staatsanwalt besucht Schüler der De Sanctis-Deledda High School und löst damit Kontroversen aus.
Proteste gegen die Anwesenheit des Richters und des Vorsitzenden des „Nein“-Komitees an der High SchoolPer restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Ein Treffen zwischen Schülern der 11. Klasse des Gymnasiums De Sanctis-Deledda und dem sardischen Staatsanwalt Andrea Vacca, Vertreter der Nationalen Richtervereinigung, zur Verfassungsreform des Justizsystems löste Proteste der Strafkammer aus. Der Grund: Vacca zählt zu den führenden Köpfen der Insel im „Nein“-Lager des Referendums im März zur Trennung der Richterlaufbahnen. Ohne Kreuzverhör bestünde die Gefahr, die anwesenden Schüler zu beeinflussen, die gerade 18 Jahre alt geworden sind und demnächst zum ersten Mal wählen werden.
In einem Brief informierte die Schulleiterin Maria Rosaria De Rosa die Familien und Lehrer der Fünftklässler darüber, dass sie sich am kommenden Donnerstag in der Aula Magna des Via-Sulcis-Campus mit Staatsanwalt Andrea Vacca treffen würden, „um Fragen der Verfassungsreform zu erörtern“. Innerhalb weniger Stunden entbrannte eine Kontroverse, angeheizt vom Strafgericht der Stadt. „Eine besonders schwerwiegende Angelegenheit kann nicht ignoriert werden“, hieß es in einer Erklärung: „Die Entscheidung, ein Thema ohne jegliche Debatte einer Volksabstimmung zu unterziehen, macht eine Bildungsmöglichkeit faktisch zu einer Vorlesung ohne Pluralismus oder Diskussion verschiedener Standpunkte.“
Staatsanwältin Andrea Vacca reagierte prompt: „Es ist wunderbar, mit den Schülern über die Verfassungsreform sprechen zu können. Ich hatte die Schulen selbst um einen Befrager gebeten, da ich die Nordio-Reform entschieden ablehne. Da sie nur mich eingeladen haben, habe ich zugesagt, die Reform objektiv und unparteiisch, rein zu Informationszwecken, zu erörtern. Ich vermute, die Schulen planen bereits ein weiteres Treffen mit einem Anwalt oder Juristen, der die Reform befürwortet.“
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