Referendum, der Termin bleibt der 22.-23. März: Die Frage wird integriert
Der Text wird die Artikel der Verfassung spezifizieren, die geändert werden: Beschluss des Ministerrats. Die Demokratische Partei: „Institutionelle Arroganz“.(Handhaben)
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Der Termin des Referendums ändert sich nicht.
Der Ministerrat hat beschlossen, die Konsultation für den 22. und 23. März zu bestätigen , allerdings unter Einbeziehung der Frage in die Verfassungsartikel, die durch die Justizreform, welche die Trennung der Karrieren beinhaltet, geändert werden.
Die ursprüngliche Frage lautete: „Sind Sie mit dem vom Parlament verabschiedeten und im Amtsblatt Nr. 253 vom 30. Oktober 2025 veröffentlichten Text des Verfassungsgesetzes über die ‚Regeln für das Justizsystem und die Einrichtung des Disziplinargerichts‘ einverstanden?“
In der neuen Formulierung lautet sie: „Sind Sie mit dem Text des Gesetzes zur Änderung der Artikel 87 Absatz 10, 102 Absatz 1, 104, 105, 106 Absatz 3, 107 Absatz 1 und 110 der Verfassung einverstanden, der vom Parlament verabschiedet und im Amtsblatt vom 30. Oktober 2025 unter dem Titel ‚Regelungen über das Gerichtsbarkeitssystem und die Einrichtung des Disziplinargerichts‘ veröffentlicht wurde?“
Ein einzigartiger Fall bei Volksabstimmungen: Noch nie wurde der Text geändert, während die Kampagne für eine Volksabstimmung bereits lief.
Die Demokratische Partei ist empört: „Zuerst hindern sie das Parlament an der Ausübung seiner Funktion“, schreibt die demokratische Abgeordnete und Justizministerin Debora Serracchiani, „dann setzen sie einen Termin für das Referendum fest, ohne die Unterschriften von über 500.000 italienischen Bürgern zu berücksichtigen. Dann sind sie gezwungen, die Referendumsfrage zu ändern, ohne den geplanten Termin zu verschieben – mit der üblichen anmaßenden Arroganz derer, die zwar Befehle erteilen, aber nicht regieren. Nun gibt es auch noch Vorwürfe, die Justiz habe lediglich ihre Pflicht erfüllt, indem sie das Gesetz durchgesetzt habe, während gleichzeitig ihre Parteilichkeit beklagt wird. Wieder einmal triumphiert die Linie der Arroganz und der Missachtung von Institutionen. Ein weiterer guter Grund, mit Nein zu stimmen .“
(Unioneonline/D)
