September, auf geht's: Jetzt wird's teuer. Angetrieben von den seit Monaten rasant steigenden Kraftstoff- und Energiepreisen, werden nach den Feiertagen fast überall schockierende Preiserhöhungen spürbar sein: von Einkaufswagen über Freizeitaktivitäten und Transport bis hin zu Körperpflegeprodukten.

Das Bild ist in ganz Italien düster. Laut Codacons beläuft sich der Preisanstieg im Herbst auf 633 € pro Familie, doch auf Sardinien ist die Lage noch schlimmer: „Wir zahlen den Preis der Insellage“, seufzt Marco Medda, Provinzpräsident der Confesercenti aus Cagliari. Konkret: „Die Transportkosten sind rund 20 % höher als im übrigen Italien.“ Die Folge? „Die Preissteigerungen sind hier deutlich stärker als auf dem Festland“, bestätigt Marco Mainas, Präsident des Confcommercio für Südsardinien.

Zunahmen in ganz Italien

Doch beginnen wir mit dem nationalen Bild. Il Sole 24 Ore hat anhand von ISTAT-Daten die Preissteigerungen im Vergleich zu 2021 berechnet, und die Ergebnisse sind besorgniserregend: Innerhalb von fünf Jahren sind die Supermarktpreise in Italien um 30 Prozent gestiegen. Bei einigen Produkten gab es Rekordpreiserhöhungen: Erdbeeren, Tomaten, Eier, natives Olivenöl extra, Reis, Kartoffeln und Auberginen verteuerten sich um über 40 Prozent, Erdbeeren und Röstkaffee sogar um über 50 Prozent. Apropos Kaffee: In der Bar kostet er heute durchschnittlich 21 Prozent mehr als vor fünf Jahren, in der Pizzeria stieg der Preis um 24 Prozent, in der Autowerkstatt um 20 Prozent und beim Friseur um 14 Prozent.

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