Von Gandhi bis Gramsci – Männer und Frauen, die Geschichte schrieben und für den Frieden kämpften.

Ihre Bilder bereichern die Installation „TraMare PaCe“, die am 13. Dezember letzten Jahres im maritimen Bahnhofs- und intermodalen Zentrum von Porto Torres eingeweiht wurde.

Ein Werk der Bildhauerin Cinzia Porcheddu soll eine Botschaft des Friedens und des Kampfes für Abrüstung in die Welt tragen. Die Skulptur besteht aus einem Fischernetz, das Schaukeln trägt – ein Symbol für Spiel, Freiheit und die Abkehr von der harten Realität unterdrückter Menschen in Konfliktgebieten. Auf den Schaukeln sitzen in Laken gehüllte Kinder, ein trauriges Bild, das seit Jahren aus kriegszerstörten Ländern zu sehen ist. Das Netz ist eines der Symbole der palästinensischen Kufiya und steht für die tiefe Verbundenheit dieser Menschen mit dem Meer. Ergänzend dazu sind auf den Bänken des Bahnhofs von Porto Torres, der täglich Tausende von Reisenden empfängt, Pappfiguren international anerkannter Persönlichkeiten zu sehen, die sich weltweit für Frieden und Abrüstung einsetzen. Zu diesen historischen Persönlichkeiten, einige verstorben, andere noch lebend, gehören der Journalist Vittorio Arrigoni, der Gründer und Präsident der Soka Gakkai, der japanische Künstler Daisaku Ikeda, der Sänger John Lennon, die iranische Schauspielerin Shamsia Hassani und der aus Porto Torres stammende Angelo Dedola. Die Besucher sind eingeladen, in der Nähe der Pappfiguren Platz zu nehmen, um die Geschichten dieser „Friedensstifter“ zu lesen und kennenzulernen, so als würden sie direkt mit ihnen sprechen.

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