Nach Pep Guardiolas Absage wenden sich Paolo Maldini und Leonardo nun Andrea Pirlo zu. Laut mehreren Webseiten soll er der neue Trainer der italienischen Nationalmannschaft werden.

Pirlos Wechsel zur Azzurri hat sich rasant beschleunigt; der ehemalige Mittelfeldspieler soll zugesagt haben, und eine Einigung – auch finanziell – wurde erzielt. Es wird über einen Vertrag von mindestens vier Jahren gesprochen, was angesichts der bevorstehenden Weltmeisterschaft 2030 logisch ist. Maldinis Vision ist jedoch langfristig angelegt, ein Neuaufbau, der mit 12- und 13-Jährigen beginnen soll. Daher ist der Zeithorizont größer, und Pirlo könnte, sofern keine Rückschläge auftreten, bis zu zehn Jahre als Nationaltrainer fungieren.

Bislang hat der italienische Fußballverband laut Berichten noch keine offizielle Bekanntgabe gemacht. Mehreren Medienberichten zufolge fehlt zudem noch ein letztes Puzzleteil: die Zustimmung von Giovanni Malagò, der einen Trainer mit mehr Erfahrung und mehr Titeln (Mancini oder Conte) bevorzugen würde.

„Viele können erfolgreich sein, aber wir wollen eine gemeinsame Denkweise finden. Dann werden wir gemeinsam mit ihm die Richtung vorgeben, kaskadenartig entlang der gesamten Lieferkette“, erklärten Maldini und Leonardo vor einigen Tagen.

(Unioneonline)

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