Am Montag, dem 6. April, werden anlässlich des Ostermontags im Konzertsaal Tazenda im Sant'Antonio-Park Tische aufgestellt: ein geselliges Beisammensein für die gesamte Gemeinde. Für Senioren, die nicht selbst anreisen können, werden Shuttlebusse vom Zivilschutzverein Segariu und der gemeinnützigen Organisation Il Fiume dei Sorrisi organisiert. Die Gruppe Tazenda tritt um 17:30 Uhr auf; der Eintritt ist frei.

Heute findet die Einweihungszeremonie der Schützen statt. Pfarrer Alessandro Manca segnet und überreicht den Teilnehmern symbolische Anstecknadeln und Taschentücher, die sie als Zeichen ihrer Hingabe an den Kolben ihrer Gewehre binden. Die Anstecknadeln und Taschentücher werden in der folgenden Woche zurückgegeben und bis zum nächsten Jahr aufbewahrt, um die Kontinuität des Ritus zu symbolisieren. Morgen, am Ostersonntag, verkünden die Schützen – die die Soldaten symbolisieren, die das Grab Christi bewachen – im Rahmen des Ritus von S’Incontru der Gemeinde die Freude der Auferstehung.

Während in den Evangelien die Soldaten vor Angst wie gelähmt zu Boden fallen, wird ihre Gestalt im Segariu-Ritus „erlöst“: So sind die leeren Schüsse nicht länger ein Zeichen der Verteidigung oder der Entspannung von Spannungen und Angst, sondern ein wahrer festlicher Gruß, ein donnernder Jubel für Christus, den Erlöser, der den Tod besiegt hat.

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