Onkel zweier Mädchen wird wegen Kinderpornografie untersucht, nachdem Fotos seiner Nichten verboten worden waren.
Der Untersuchungsrichter ordnete ein Kontaktverbot zu den Töchtern der Brüder an, jedoch keine Gefängnisstrafe.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Ihm wird vorgeworfen, Dutzende pornografische Fotos unter die Röcke seiner Nichten, den Töchtern seiner Brüder, gemacht zu haben, während er mit ihnen in verschiedenen Teilen von Cagliari unterwegs war. Doch damit nicht genug. Er soll auch Fotos von anderen, unbekannten Mädchen in Parks gemacht und diese anschließend zu virtuellen Kinderpornografie-Fotomontagen verarbeitet haben, die er online gegen weitere kinderpornografische Dateien tauschte. Nach einer von Staatsanwältin Rita Cariello angeordneten Durchsuchung durch die Postpolizei wurde gegen den Mann wegen des Besitzes einer großen Menge kinderpornografischen Materials ermittelt. Obwohl er Untersuchungshaft beantragt hatte, erließ der zuständige Richter im Vorverfahren angeblich lediglich eine einstweilige Verfügung, die ihm den Kontakt zu seinen Nichten untersagte.
Die Verhaftung. Die Entscheidung des Untersuchungsrichters am Gericht in Cagliari, die in den letzten Wochen gegen den Antrag der Staatsanwaltschaft auf eine Haftstrafe verstieß, dürfte Kontroversen auslösen. Der Richter entschied sich für eine deutlich mildere Vorsichtsmaßnahme als beantragt gegen einen Mann, gegen den wegen Besitzes und Herstellung von Kinderpornografie ermittelt wird. Laut wenigen durchgesickerten Informationen wurde der Onkel der Mädchen von Interpol über Online-Spionagesysteme gemeldet. Nach einer Durchsuchung wurden bei ihm zahlreiche sexuell explizite Bilder gefunden, viele davon entstanden durch das Fotografieren seiner Nichten und eines weiteren Mädchens, der Tochter eines Freundes. Der Mann filmte sie offenbar beim Spielen mit anderen Mädchen im Freien, beim Umherstreifen in der Stadt und fotografierte ihre Genitalien. Die Ermittler fanden auch Fotos anderer Mädchen, die in Cagliari aufgenommen worden waren. Diese nutzte er anschließend, um mithilfe von Erwachsenen eine Reihe anzüglicher Fotomontagen zu erstellen und diese online mit anderen Pädophilen zu teilen. Genau diese Internetaktivitäten führten zur Meldung und zur Razzia der Postpolizei.
Die Ermittlungen. Nachdem das gesamte kinderpornografische Material, darunter auch Material mit anderen Minderjährigen, entdeckt worden war, beantragte Staatsanwalt Cariello eine vorsorgliche Haftstrafe. Der Untersuchungsrichter ordnete jedoch lediglich ein Kontaktverbot zu den Nichten an. Die Geschichte wird in allgemeinen Worten und ohne Nennung des Namens des Verdächtigen oder anderer spezifischer Details erzählt, einzig und allein aus dem Grund, die Identität der Mädchen – Töchter der Brüder des Verdächtigen – bestmöglich zu schützen.
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