Nach Romi Fukes Entscheidung, die Übernahme von Olbia Calcio aufzugeben, und bis zum Übergang der Eigentumsverhältnisse zwischen Swiss Pro und dem mutmaßlichen neuen Investor, hat Olbia das Training eingestellt.

„Wenn in den nächsten Tagen niemand kommt, werden wir am Sonntag nicht gegen Palmese spielen“, erklärte Kapitän Daniele Ragatzu mit Blick auf das Heimspiel, das zum dritten Spieltag der Rückrunde der Serie D zählt.

Swiss Pro reagierte am Abend auf Fuke. „Wir weisen die Vorwürfe bezüglich der angeblichen Nichteinhaltung der ‚Mindestanforderungen an Transparenz‘ entschieden zurück“, heißt es in der Erklärung.

Die von Romi Fuke aufgestellte Übernahmehypothese konzentrierte sich auf eine fiktive „Sportabteilung des Unternehmens“. Es ist wichtig, über die juristischen Formalitäten hinaus klarzustellen, dass Olbia Calcio eine einzige, untrennbare Einheit ist.

Die Schweizer Eigentümer schildern die Situation wie folgt: „Das Scheitern der Verhandlungen ist nicht auf mangelnde Transparenz seitens Swiss Pro zurückzuführen, sondern vielmehr auf die Erkenntnis“, betonen sie, „dass die Übernahme eines traditionsreichen Vereins wie Olbia keine Pressekonferenzen oder ‚Spezialeffekte‘ erfordert, sondern nachweisliche Finanz- und Kapitalstärke. Wir wünschen Herrn Fuke viel Erfolg bei seinen zukünftigen Investitionen.“

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