Offiziell: Zidane wird neuer Trainer der Équipe Tricolore: „Es war alles, was ich wollte, ich habe Angebote anderer Vereine abgelehnt.“
Nach vierzehn Jahren geht die Ära Didier Deschamps zu Ende. Zizou: „Es gab so viele Angebote, aber ich dachte nur an Frankreich.“Zinedine Zidane (EPA/TERESA SUAREZ)
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Es ist offiziell: Zinedine Zidane ist der neue Trainer der französischen Nationalmannschaft. Er tritt die Nachfolge von Didier Deschamps an, der nach vierzehn Jahren im Amt zurücktritt.
„Es ist eine unbeschreibliche Freude. Ich bin glücklich über das, was mir heute widerfährt. Mir fehlen die Worte. Ich bleibe ruhig, bin aber gleichzeitig voller Emotionen. Ich bin bereit, mich der Herausforderung zu stellen. Das treibt mich heute an“, sagte der ehemalige französische Nationalspieler, Weltmeister von 1998 und Protagonist einiger der unvergesslichsten Momente im Weltfußball.
Sein Name war schon mehrfach mit der französischen Nationalmannschaft in Verbindung gebracht worden, doch erst jetzt ist der Zeitpunkt für die Übergabe gekommen. „Frankreich zu trainieren war das Einzige, was ich wollte“, fügte Zizou hinzu. „Im Laufe der Jahre habe ich andere Angebote von Vereinen erhalten, aber ich habe sie alle abgelehnt, um auf die Nationalmannschaft zu warten.“
Als Spieler führte Zidane die französische Nationalmannschaft 1998 zum WM-Titel und erzielte im Finale gegen Brasilien einen historischen Doppelpack. Zwei Jahre später trug er maßgeblich zum Erfolg bei der Europameisterschaft 2000 bei. Der Gewinner des Ballon d'Or 1998 gilt als einer der größten Fußballspieler aller Zeiten.
Als Trainer von Real Madrid gewann er zwischen 2016 und 2018 drei Mal in Folge die Champions League – ein Kunststück, das keinem anderen Trainer in der modernen Ära des Wettbewerbs gelungen ist. Zu seinen Trophäen zählen außerdem zwei spanische Meistertitel, zwei UEFA Super Cups, zwei Klub-Weltmeisterschaften und zahlreiche weitere Titel.
Die Herausforderung wird nun eine andere sein. Ein Vergleich mit dem Vermächtnis von Deschamps, dem Weltmeister von 2018 und Finalisten von 2022, wird unvermeidlich sein, aber die ehemalige Nummer 10 der französischen Nationalmannschaft kennt die Last des französischen Trikots und die damit verbundenen Erwartungen nur allzu gut.
(Unioneonline/D)
