Noragugume, Großbrand: Durchbruch bei den Ermittlungen
In dem Gebiet, in dem im Juli das Feuer ausgebrochen war, wurde ein verdächtiges Auto identifiziert.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Der Brandstifter, der im Juli in der Landschaft um Noragugume ein Inferno entfachte, muss sich möglicherweise vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft Oristano, die die Ermittlungen zu einem der größten und verheerendsten Brände des Sommers koordiniert, verfügt über konkrete Beweise, die den Täter identifizieren könnten. Dank Überwachungskameras konnte in der Nähe des Brandherds ein verdächtiges Fahrzeug identifiziert werden. Es handelte sich um ein weißes Auto, das durch das Gebiet fuhr, in dem die Flammen ausbrachen. Die Ermittler arbeiten daran, die Route des Fahrzeugs zu rekonstruieren. Anschließend müssen sie den Fahrer identifizieren und feststellen, ob er allein handelte. Die Ermittlungen dauern an; es ist ein komplexer Prozess, doch dank moderner Ermittlungsmethoden und neuer Technologien könnten sie bald zu entscheidenden Durchbrüchen und zur Überführung des Täters führen.
Am 17. Juli brach das Feuer aus, einem Tag, an dem der Katastrophenschutz aufgrund der sengenden Hitze und der Waldbrandgefahr in höchster Alarmbereitschaft war. Die Flammen erreichten die Stadt und beschädigten mehrere Betriebe. Die Löscharbeiten waren beeindruckend, doch am folgenden Tag flammte das Feuer erneut auf und richtete noch verheerendere Schäden an: Es breitete sich in Richtung der Ottana-Ebene aus und erreichte schließlich das Gebiet um Sedilo. Drei Tage lang kämpften Flugzeuge und Bodentrupps gegen die Flammen. Am Ende fielen über 1.500 Hektar Land den Flammen zum Opfer, was zahlreiche Betriebe und Viehbestände schwer traf.
