«Um das Angebot, das unsere Museen der Öffentlichkeit bieten wollen, der gesamten Öffentlichkeit zu verbessern: der Öffentlichkeit Sardiniens und der Öffentlichkeit aus anderen Regionen Italiens, aus Europa und aus aller Welt».

Dies ist die Vision von Melissa Ricetti, die ursprünglich aus dem Veltlin stammt und in Triest aufwuchs. Am 5. Februar übernahm sie die Leitung der Regionaldirektion der Nationalmuseen Sardiniens. Die Orientalistin und Archäologin, die in Italien und der Türkei ausgebildet wurde und an der Sapienza-Universität in Rom promovierte, verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Feldforschung und bei internationalen archäologischen Missionen. Seit 2018 ist sie Beamtin im Kulturministerium und sammelte ihre Expertise in Friaul-Julisch Venetien im Regionalsekretariat und der Aufsichtsbehörde. 2025 bestand sie die Auswahlprüfung für technische Führungskräfte und übernahm damit ihre erste Managementposition als Nachfolgerin von Francesco Muscolino.

„Es ist mir eine Ehre, hier zu sein und mein Engagement sowie all meine Erfahrungen aus meiner Zeit als Minister in Friaul-Julisch Venetien, genauer gesagt in Triest, einbringen zu können. Diese werde ich nun in meiner ersten Position als Manager in der Regionaldirektion anwenden.“ Ziel sei es, so der junge Direktor weiter, „Kontinuität in der Leitung zu gewährleisten, sowohl hinsichtlich der Projekte als auch der Mitarbeiter, die an den verschiedenen Kulturstätten tätig sind.“ Zu diesem umfassenden Netzwerk von Museen und Museumsräumen gehören unter anderem Institutionen wie das Archäologische Nationalmuseum von Cagliari, die Nationale Kunstgalerie von Cagliari, das Archäologische Nationalmuseum „Giorgio Asproni“, das Archäologische und Ethnographische Museum „GA Sanna“, die Nationale Kunstgalerie von Sassari, das Antiquarium Turritano und das Garibaldi-Kompendium von Caprera. „Ein umfangreiches und vielfältiges kulturelles Erbe, das zeitgemäße und zielgerichtete Projekte erfordert, um es verschiedenen Zielgruppen zugänglich zu machen: von Kindern über Schulklassen bis hin zu Besuchern, die einfach nur ihren Urlaub hier verbringen.“

Das Ziel des neuen Direktors ist es, sich „an die unterschiedlichen Besuchergruppen anzupassen, die sich zu unseren Museen hingezogen fühlen, und sich besonders darum zu bemühen, auch diejenigen zu erreichen, die etwas zögerlicher sind, aber von einem Besuch unserer Einrichtungen profitieren könnten.“

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