Neapels Comeback war bitter: 0:0 gegen Parma, das dritte Unentschieden in Folge. Inter baut seinen Vorsprung in der Tabelle weiter aus.
Der gelb-blaue Damm hält MaradonaPer restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Eine weitere Enttäuschung für Napoli. Ohne Antonio Conte auf der Bank, der wegen seines Platzverweises im San Siro gesperrt war, prallten die Azzurri im Nachholspiel des 16. Spieltags an Parmas Abwehrmauer ab und mussten sich nach den Unentschieden gegen Verona und Inter mit einem weiteren Unentschieden begnügen.
Die italienischen Meister riskieren damit, dass die Tabellenspitze noch weiter abrutscht.
Napoli kämpft mit Formschwankungen und schwankt, wie schon so oft, zwischen überzeugenden und enttäuschenden Leistungen. Das torlose Unentschieden gegen Parma lässt Contes Team zwar einige wenige gefährliche Torchancen kreieren, doch ihr Spiel zeichnet sich nie durch Intensität, Tempo oder unbändigen Kampfgeist aus. Kurz gesagt: Es ist ein bekanntes Muster in dieser Saison, das sich selbst durch die vielen Ausfälle nicht rechtfertigen lässt, selbst wenn diese auf die kräftezehrende Leistung am Sonntagabend in Mailand zurückzuführen sind.
Inter Mailand hingegen ist auf dem Vormarsch und verdankt dies drei entscheidenden Punkten, die sie Lecce hart abgerungen haben: Ein Tor von Francesco Pio Esposito reichte aus, um den Siegeszug der Nerazzurri einzuleiten. Sie liegen nun sechs Punkte vor dem AC Mailand (der morgen in Como spielt) und dem SSC Neapel und haben wieder sieben Punkte Vorsprung auf Juventus Turin und die AS Rom. Der Treffer des jungen Inter-Stürmers beendete eine durchwachsene Leistung der Mannschaft von Trainer Chivu, deren umfangreiche Rotation nicht ausreichte, um die Enttäuschung über das Unentschieden gegen Neapel am Sonntag zu überwinden. Doch eine überzeugendere zweite Halbzeit und das Tor des kampanischen Stürmers ermöglichten es den Nerazzurri, ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auszubauen und sich gleichzeitig den Titel des Wintermeisters zu sichern.
(Unioneonline)
