Welche Rolle spielten die beiden Männer, mit denen Daniele Cacciarru vor der Tür des Mannes erschien, der ihn im Weiler Barrancu Mannu erschossen hatte? Warum begleiteten sie ihn, und was wollten sie von Graziano Porcu? Und vor allem: Warum griffen sie nicht ein, als sie sahen, wie der 61-Jährige ein Gewehr nahm und auf den 35-Jährigen aus Portoscuso schoss?

Es ist nicht nur das Rätsel um die verschwundene Tatwaffe. Viele Fragen bleiben offen bezüglich des tragischen Morgens des vergangenen Donnerstags, als Daniele Cacciarru von einem Schuss in die Brust getroffen wurde, der von Graziano Porcu abgefeuert worden war. Porcu gab gegenüber den Carabinieri an, in Notwehr gehandelt zu haben.

Laut Aussage des Mannes, der im Weiler Santadi lebt und die Carabinieri unmittelbar nach der tödlichen Schießerei alarmierte, erschien Daniele Cacciarru mit einer Machete bewaffnet vor seiner Tür, begleitet von zwei Männern, von denen einer eine abgesägte Schrotflinte trug. Warum dieser Besuch kurz nach Sonnenaufgang? Wonach suchten sie?

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