„Ich ziehe nach Spanien. Ich muss mehr Zeit damit verbringen, durch die Straßen zu laufen und über meine Probleme nachzudenken, ohne belästigt zu werden.“

Mahmood erzählt es in einem ausführlichen Interview mit dem Butt-Magazin. Zwei Siege beim Sanremo-Festival, ein zweiter Platz beim Eurovision Song Contest, unzählige Platin-Schallplatten – doch der Singer-Songwriter, der in Mailand aufwuchs (seine Mutter stammt aus Orosei, sein Vater aus Ägypten), hat seine Anfänge nicht vergessen: „Ich unterschrieb einen Vertrag und fing an, Songs zu schreiben. Keine Hits, kein Ruhm. Sie behandelten mich wie Dreck. Sie wollten, dass ich einen schrecklichen Super-Pop-Song veröffentliche. Und sie sagten mir, ich müsse hören, was im Radio lief. Ich arbeitete in Bars, nur um ein bisschen Geld zu verdienen. Und ich fing an, Songs für andere Künstler zu schreiben. Universal erkannte mein Talent und nahm mich in ihre Songwriting-Abteilung auf. Niemand glaubte an ‚Soldi‘. Sie sagten: ‚Niedlich. Seltsam.‘ Aber dann wurde es der meistgestreamte italienische Song aller Zeiten .“

Das Leben in Mailand ist schon seit einiger Zeit nicht mehr dasselbe: „Ich mag es nicht, wenn mich Leute beim Tanzen filmen. Vielleicht bin ich betrunken. Ich will vor der Kamera nicht schlecht aussehen. Ich fühle mich wie ein weißer Tiger im Zoo .“

In einem Interview spricht er über seine große Liebe zu seiner Mutter Anna Frau: „Mein größter Segen im Leben war meine Mutter.“ Und über sein Sexleben, ganz ungeschminkt: „Die seltsamste Situation, in der ich je war? Ich hatte mal Sex mit jemandem, unglaublicher Sex, blablabla. Und danach sagte er zu mir: ‚Meine Kinder sind riesige Fans von dir.‘ Und ich dachte: ‚Was zum…‘ Ich wusste nicht, was los war, aber ich hatte Spaß .“

Abschließend bestätigt er, dass er seine Live-Auftritte bis 2026 aussetzen wird: „Ich interessiere mich für Musik. Ich habe aufgehört zu touren und neue Songs zu veröffentlichen, weil ich wirklich Zeit brauche, um neue Inspiration zu finden, eine neue Vision, die ich mit den Menschen teilen möchte .“

(Unioneonline/D)

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