Macomer, die Künstlerin Monica Mura ist die erste italienische Künstlerin im Thyssen-Bornemisza Museum in Madrid.
Er wird an dem renommierten Performancezyklus "Visión y Presencia" im Thyssen-Bornemisza Nationalmuseum teilnehmen.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Mit einem Konzert, bei dem traditionelle sardische Kuhglocken erklingen, ist Monica Mura, die ursprünglich aus Macomer stammt, die erste italienische Künstlerin, die an der renommierten Aufführungsreihe "Visión y Presencia" im Thyssen-Bornemisza Nationalmuseum in Madrid, einem der weltweit führenden Kunstmuseen, teilnimmt.
Am 29. April krönt die Künstlerin ihr zehnjähriges Schaffen mit der Performance „Cuntzertu pro sonallas“, einem Dialog zwischen den Kuhglocken Sardiniens und der Iberischen Halbinsel. Sie beleuchtet die gemeinsamen Resonanzen der uralten Riten, die die Küsten vom Mittelmeer bis zum Atlantik verbinden. Das Werk ist das Ergebnis eingehender anthropologischer Forschung, in der die Künstlerin zwei rituelle Symbole synthetisiert: die „Carriga“ (die Kuhglockenlast) und die „Soha“ (das Seil). „Es ist nicht nur eine Performance“, erklärt die Künstlerin, „sondern die Errichtung eines neuen rituellen Raums, in dem die weibliche Stimme durch ein Ökosystem aus Klangperformances, großformatigen Installationen, Videoarbeiten und Büchern mit voller Kraft erklingt.“
Monica Mura war bereits vor zehn Jahren eine Schlüsselfigur im Thyssen-Bornemisza Museum mit einem Kulturvermittlungsprogramm, das in der Ausstellung des Werkes „Sas Diosas. Miradas, sa arèntzia mea“ gipfelte, einem Projekt, das den Wurzeln und der Genealogie sardischer Frauen gewidmet war und den Beginn einer Identitätsforschung markierte, die sich bis heute fortsetzt.
