Luna Rossa auf See in Cagliari: Fünf Tage Testfahrten und Segeln für den America's Cup 2027
Die Eindrücke des Teams vom AC75: „Ein leichteres und schnelleres Boot.“(Handhaben)
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Luna Rossas AC75 ist zurück auf See in Cagliari, um sich auf den America’s Cup im nächsten Jahr vorzubereiten. Nach dem Schlepptest und ersten technischen Erprobungen wurden die Segelübungen im Golfo degli Angeli wieder aufgenommen. An Land setzen Designer und Ingenieure die Forschungs- und Entwicklungsphase fort, um das Boot für die Regatta 2027 zu optimieren. Parallel dazu werden Lösungen und Innovationen auf dem Wasser getestet, während die Crew trainiert.
„Wir sind am fünften Tag“, erklärt Horacio Carabelli, Designchef von Luna Rossa. „Die Regeln haben sich bekanntlich geändert, aber im Moment sind die Änderungen von außen kaum zu erkennen. Das einzig Auffällige ist das Cockpit-Layout, das für die fünfköpfige Crew und den Gast angepasst wurde. Das Boot ist außerdem leichter als beim vorherigen Cup und lässt sich bei leichtem Wind besser handhaben. Wir segeln aktuell noch mit den Foils der letzten Kampagne, werden aber bald viele Dinge modernisieren. Wir sind mit der neuen Konfiguration zufrieden: Ich denke, das Boot reagiert sehr gut, wie erwartet.“
Trimmerin Maria Giubilei ist die erste Frau, die auf der AC75 Luna Rossa segelt, und ihre Begeisterung ist deutlich zu spüren: „Es war wunderbar. Wir haben in den letzten Tagen mehrere Tests und Crewwechsel durchgeführt, und an Bord zu kommen war einfach unglaublich; ich habe lange davon geträumt. Was die Rolle der Frauen an Bord angeht, denke ich, dass jedes Team seine eigenen Entscheidungen treffen wird, aber die Strategie der Luna Rossa ist noch nicht endgültig festgelegt.“
Peter Burling, einer der Steuermänner des Teams, teilte nach den ersten Tagen auf See seine Eindrücke mit: „Es ist definitiv ein anderes Boot als das, das ich gewohnt bin“, sagte er. „Man braucht immer etwas Zeit, um sich daran zu gewöhnen, und wir haben eine lange Liste mit Aufgaben. Unser Ziel ist es nun, so viele Daten und Informationen wie möglich zu sammeln. Der Rumpf ist leichter als beim letzten Cup, und unsere Aufgabe ist es, seine Leistung zu maximieren und ihn in dieser neuen Konfiguration so effektiv wie möglich zu optimieren.“
Trainer Josh Junior stimmt zu: „Das Boot ist leistungsstark, sehr schnell und es ist ein unglaubliches Gefühl, es segeln zu sehen. Wir konzentrieren uns auf die Überprüfung der Systeme, haben aber auch einige Vorstartmanöver durchgeführt, und es ist beeindruckend zu sehen, wie gut es reagiert. Meine Zeit auf den AC40s war intensiv, hat Spaß gemacht und war sehr nützlich, aber der Wechsel auf das große Boot ist jetzt auch für mich ein besonderer Moment.“
