Konferenz in Rom zur Lieferkette von Hartweizen: Die Universität Sassari ist beteiligt.
Das Landwirtschaftsministerium koordiniert die Studie über Weizenkrankheiten und die Auswirkungen des Klimawandels.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Der Donat-Cattin-Saal des Auditoriums „Via Rieti“ in Rom ist am Donnerstag Austragungsort der nationalen Konferenz „Italienische Forschung für die Nachhaltigkeit der Hartweizen-Lieferkette“. Die wissenschaftliche Veranstaltung ist Teil der Verbreitungsaktivitäten der PRIN-Programme (Projekte von relevantem nationalem Interesse), die vom Ministerium für Universität und Forschung und dem PNRR (Nationales Netzwerk für erneuerbare Energien) gefördert werden. Ziel ist es, Forschungsergebnisse zu präsentieren und den Wissenstransfer an Akteure der Agrar- und Lebensmittel-Lieferkette zu erleichtern.
Das Forschungsnetzwerk umfasst 13 Universitätsinstitute, zwei Institute des CNR, ein CREA-Forschungszentrum und über 100 Forschende. Das Institut für Landwirtschaft der Universität Sassari koordiniert das CROWN-Projekt („Fusarium-Stängelgrundfäule an Hartweizen in Süditalien: Epidemiologie, Evolution und toxigenes Potenzial im Kontext des Klimawandels“). Ziel des Projekts ist es, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Lebensmittelproduktionswissenschaften des CNR in Bari einen umfassenden und aktuellen Überblick über die als Fusarium-Stängelgrundfäule bekannte Krankheit an Hartweizen in Süditalien zu liefern und dabei biologische, genetische, klimatische und agronomische Daten zu verknüpfen.
Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen es uns, die am stärksten gefährdeten Gebiete zu identifizieren, Anzeichen einer Krankheitserregerausbreitung frühzeitig zu erkennen und effektivere Abwehrstrategien zu entwickeln. In einem Agrarsektor, der zunehmend den Auswirkungen des Klimawandels ausgesetzt ist, ist die Verfügbarkeit von Prognoseinstrumenten und fundierten wissenschaftlichen Informationen ein wesentlicher Schritt, um die Nachhaltigkeit der Getreideproduktion und die Lebensmittelqualität für die Verbraucher zu sichern.
Die Einzigartigkeit der Initiative liegt in ihrem Bestreben, über die Ziele einzelner Projekte hinauszugehen, indem sie die Expertise zahlreicher Forschungsgruppen integriert, die mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen in verschiedenen regionalen Kontexten gearbeitet haben. Dadurch wird die Grundlage für eine erfolgreiche wissenschaftliche Zusammenarbeit bei der Interpretation und Verwertung von Innovationen geschaffen.
„Die Konferenz“, erklärt Quirico Migheli, wissenschaftlicher Leiter des CROWN-Projekts, „hat eine Wirkung, die weit über die Ziele der ökologischen und digitalen Transformation durch wissenschaftliche Forschung hinausgeht, denn sie leistet einen konkreten Beitrag zur Modernisierung des Getreidesektors mit Fokus auf ökologische Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und die Vision einer integrierten agroindustriellen Lieferkette. Zentral für diesen Prozess ist die Notwendigkeit, Hartweizen unter optimalen phytosanitären Bedingungen anzubauen, der sich an den Klimawandel anpassen kann und eine stabile Produktion sowie qualitativ hochwertiges Getreide gewährleistet.“
