Der Kurzfilm „Prove tecnici di empatia“ zum Thema Mobbing, unter der Regie von Jacopo Cullin und im Rahmen eines von der Stadt finanzierten Projekts mit Beteiligung lokaler Kinder, wurde bereits auf fast 50 Festivals weltweit gezeigt, mit 14 Preisen und 5 lobenden Erwähnungen ausgezeichnet und ist schon jetzt ein Erfolg. Jacopo Cullin, Regisseur dieses kleinen, aber eindrucksvollen Meisterwerks, erklärt, wie die Idee zum Film entstand: „Das Projekt entstand aus dem Bedürfnis der Stadt, mit jungen Menschen über das wichtige Thema Mobbing zu sprechen. Ursprünglich hatte ich an einen Schauspielworkshop gedacht, doch die Idee zum Film kam mir dabei. Ziel war es, dieses soziale Problem aus der Perspektive des Mobbers zu beleuchten und zu erklären, wie bestimmte Verhaltensweisen innere Verletzlichkeit verbergen. Die Kinder folgten einem Drehbuch, hatten aber auch Raum für Improvisation: Ich habe gesehen, wie sie über Nacht gewachsen sind, empathischer wurden und ihre Freundschaften sich vertieften. Der weltweite Erfolg des Kurzfilms ist dem Engagement dieser jungen Menschen zu verdanken.“ Bianca Meloni, stellvertretende Bürgermeisterin und Stadträtin für Sozialpolitik, zeigte sich erfreut über das Ergebnis: „Das Projekt wurde von der Stadtverwaltung initiiert, um junge Menschen zwischen 14 und 23 Jahren an das Thema Mobbing und Gewalt im Allgemeinen heranzuführen – nicht durch ein herkömmliches Seminar, sondern durch einen theater- und filmbasierten Ansatz mit direkten, praktischen Erfahrungen. Theater ist ein wirkungsvolles Mittel zur Prävention und Aufklärung über Mobbing, da es Empathie fördert, das Einfühlungsvermögen stärkt, Kooperation durch den Abbau von Ausgrenzung ermöglicht und emotionale Intelligenz fördert, wodurch auch schüchterne Menschen sich öffnen können. Mithilfe spezieller Techniken erforschen die Jugendlichen die Dynamik zwischen Opfer und Täter, entwickeln Selbstwahrnehmung, lernen, Konflikte zu bewältigen und reduzieren Isolation und Vorurteile.“ Die Idee, Cullin einzubinden, stammte von Guendalina Vargiu, der Präsidentin des Stadtrats: „Wir gingen von dem Bedürfnis aus, diese Altersgruppe zu erreichen und ein sensibles Thema wie Mobbing anzusprechen. Nach einem Gespräch mit Jacopo wurde uns klar, dass ein Kurzfilm der beste Weg ist, darüber zu sprechen.“ Das Kino wird auch weiterhin ein heißes Thema in der Stadt bleiben, wie Bürgermeister Angelo Dessì versichert: „Sarroch bestätigt seine Rolle als künstlerisches Labor. Kino kann genutzt werden, um sensible gesellschaftliche Themen anzusprechen. Dieses Projekt endet nicht mit diesem Film; es wird bald eine neue Zusammenarbeit mit Jacopo Cullin geben.“

Ivan Murgana

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