Zehntausende gefälschte 2-Euro-Münzen: Fälscherring zerschlagen
Fünf chinesische Staatsbürger wurden verhaftet. Hier erfahren Sie, wie sie Geld herstellten und in Umlauf brachten, um es in echtes Geld zu verwandeln.(Handhaben)
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In Prato wurden drei Verdächtige festgenommen und gegen zwei weitere wird wegen einer ausgeklügelten Fälschungsoperation ermittelt, bei der es um 2-Euro-Münzen ging, die aus in China hergestellten Komponenten geprägt und heimlich durch den Zoll anderer europäischer Länder geschmuggelt wurden.
Seit November 2025 wurden in der toskanischen Stadt 20.000 gefälschte Münzen beschlagnahmt, die – dies ist die Masche, sie in echtes Geld zu „verwandeln“ – in den Kassen von Münzwechselautomaten in Spielhallen und Videolotteriehallen gefunden wurden.
Bei den Verdächtigen handelt es sich ausschließlich um Chinesen. Die Staatsanwaltschaft hat gegen drei von ihnen Haftbefehle erlassen, da bei ihnen Fluchtgefahr besteht und sie des Verbrechens verdächtigt werden.
Untersuchungen der italienischen Staatsmünze haben ergeben, dass es sich hierbei um eine „innovative und äußerst heimtückische Art der Geldfälschung“ handelt, erklärt die Staatsanwaltschaft, „die offensichtlich dazu bestimmt ist, in Münzwechselautomaten eingeführt zu werden, um echte Banknoten zu erhalten.“
Die Fälscher verwendeten in China hergestellte „Ringe“ und „Innenteile“ (die zentralen goldenen Ringe und Platten der bimetallischen 2-Euro-Münze), die in Mengen von mindestens einer Tonne importiert wurden, und schafften es, alle „Sicherheitsmerkmale echter Münzen (Gewicht, Größe und perfekter baryzentrischer Magnetismus)“ zu erhalten, um den Geldmarkt effektiv zu verunreinigen.
Die Ermittlungen wurden von den Carabinieri durchgeführt, die den 47-jährigen Bandenchef und zwei Komplizen im Alter von 37 und 51 Jahren festnahmen.
In der Nähe von Quarrata (Pistoia) und in der Via Paoli in Prato wurden zwei geheime Münzprägestätten entdeckt. Fälschern war es gelungen, die Vorderseiten italienischer Münzen (darunter eine zur Erinnerung an die Gründung der italienischen Luftwaffe), französischer Münzen (zur Erinnerung an die Rugby-Weltmeisterschaft), deutscher Münzen (darunter eine zum 30. Jahrestag der EU-Flagge) sowie Münzen aus Slowenien, Griechenland, Belgien und Luxemburg zu prägen.
(Unioneonline)
