Achtzig Prozent der Bürger berichten von zumindest moderaten Auswirkungen auf ihre finanzielle Situation, 44 % spüren erhebliche Auswirkungen auf ihre Reisen und 38 % auf die Familienfinanzen (verglichen mit 24 % im Februar, vor dem Krieg). Darüber hinaus ist das Vertrauen in die USA als verlässlichen Partner stark gesunken, von 27 % im Februar auf aktuell 14 %. Und 49 % sind der Ansicht, dass die EU nicht angemessen auf Trumps Handelspolitik reagiert.

Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer neuen Umfrage von Altroconsumo über die Wahrnehmung der Auswirkungen internationaler Spannungen auf das Leben der Italiener.

Die Umfrage wurde an einer repräsentativen Stichprobe der italienischen Bevölkerung (im Alter von 18 bis 74 Jahren) durchgeführt und vergleicht die Daten mit der im Februar gemeinsam mit Euroconsumers durchgeführten Umfrage, also vor Ausbruch des Konflikts.

„Die Auswirkungen der geopolitischen Lage haben sich in nahezu allen Bereichen im Vergleich zur gleichen Umfrage im Februar verschärft“, erklärt Altrocunsumo. „Damals war der Krieg noch nicht ausgebrochen, aber die internationale Lage war bereits düster, geprägt von anderen Konflikten, Zöllen und vielem mehr. Am stärksten betroffen waren die Familienfinanzen: Während im Februar 24 % der Italiener angaben, stark oder sehr stark von den globalen Spannungen betroffen zu sein, stieg dieser Wert im April – mitten im Krieg – auf erschreckende 38 %. Auch die allgemeine Lebensqualität verschlechterte sich: Der Anteil der am stärksten Betroffenen stieg von 25 % auf 33 %, und die psychische Gesundheit verschlechterte sich von 15 % auf 23 %.“

(Unioneonline/E.Fr.)

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