Weitere Sabotageakte beim Hochgeschwindigkeitszug: stundenlange Verspätungen auf den Strecken Rom-Neapel und Rom-Florenz. Salvini nennt sie „kriminelle Handlungen“.
Es wurden zwei Brandstiftungen festgestellt, eine davon wird derzeit untersucht. RFI: „Die Kabel zur Steuerung des Zugverkehrs wurden in Brand gesetzt.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Seit heute Morgen kommt es auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken Rom–Neapel und Rom–Florenz aufgrund zweier mutwilliger Sabotageakte zu Verzögerungen im Zugverkehr. Ein dritter Vorfall wird untersucht, wie FS mitteilte. Konkret meldete die Leitstelle RFI auf der Strecke Rom–Neapel eine Störung zwischen Salone und Labico. Techniker, die zum Einsatzort eilten, stellten Beschädigungen an den Tunneln fest, in denen die Kabel verlaufen, die den Zugverkehr steuern. Nach einer Untersuchung stellte sich heraus, dass die Kabel in Brand gesetzt worden waren.
Unterdessen verursacht eine weitere mutwillige Störung auf der Strecke Rom–Florenz zwischen Tiburtina und Settebagni Verspätungen und Umleitungen. Ein dritter Vorfall auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Rom–Florenz zwischen Capena und Gallese wird derzeit untersucht. Die Justizbehörden ermitteln und arbeiten weiterhin mit Technikern von RFI zusammen, um die Infrastruktur vollständig wiederherzustellen.
Auch die Fahrgäste waren betroffen, Züge verspäteten sich um bis zu 90 Minuten. Auf der Anzeigetafel am Bahnhof Termini wurde eine Verspätung von eineinhalb Stunden für einen Frecciarossa-Zug aus Mailand angezeigt. Sechs weitere Züge, darunter einer aus Neapel und einer aus Mantua, die von verschiedenen Bahngesellschaften bedient wurden, hatten jeweils etwa eine Stunde Verspätung. Viele Züge verspäteten sich um 20 bis 30 Minuten.
Nach Bekanntwerden der erneuten Sabotageakte an der Hochgeschwindigkeitsstrecke bezeichnete Matteo Salvini die Geschehnisse als „abscheuliche kriminelle Handlungen gegen Arbeiter und gegen Italien“. Er versicherte allen, dass „die Wachsamkeit erhöht und die Kontrollen verstärkt wurden, um diese Kriminellen zu ermitteln, in der Hoffnung, dass niemand kriminelle Handlungen, die Menschenleben gefährden, verharmlost oder duldet“.
(Unioneonline)
