Vater fordert weitere Tests für seinen Sohn: Arzt in der Notaufnahme angegriffen
Die Beschwerde der UGL-Gewerkschaft im Gesundheitswesen: „Diejenigen, die Pflege leisten, können nicht in Angst arbeiten.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Im Notfallraum des Giulianova-Krankenhauses (Teramo) kam es zu einer angespannten Situation, als ein Vater eine Ärztin verbal angriff, nachdem diese weitere diagnostische Tests für seinen Sohn angeordnet hatte, um mögliche Komplikationen auszuschließen. Der Mann beleidigte die Ärztin und wäre beinahe handgreiflich geworden; eine Krankenschwester konnte dies verhindern. Sicherheitskräfte und die Carabinieri trafen daraufhin am Ort des Geschehens ein und identifizierten den Angreifer.
„Nur wenige Tage vor dem Nationalen Tag der Aufklärung und Prävention gegen Gewalt gegen Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen“, kommentierte Stefano Matteucci, Regionalsekretär von UGL Salute, „müssen wir leider erneut einen schweren Übergriff auf diejenigen melden, die sich um die Versorgung und Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger kümmern. Der jüngste Vorfall, der sich gestern in der Notaufnahme des Giulianova-Krankenhauses ereignete, bestätigt einmal mehr, wie Ärzte, Pflegekräfte und andere Beschäftigte im Gesundheitswesen weiterhin Risiken und Gewalt ausgesetzt sind, oft gerade an Orten, die eigentlich dem Schutz der Gesundheitsversorgung dienen sollen. Diese Situation ist trotz Warnungen und Aufklärungskampagnen weiterhin inakzeptabel und darf nicht länger unterschätzt werden.“
„Als UGL Salute“, erklärte Matteucci, „bestätigen wir nachdrücklich, dass Gesundheitsfachkräfte ihre Aufgaben nicht aus Angst vor Angriffen ausüben können. Es ist unerlässlich, die Sicherheitsmaßnahmen in Gesundheitseinrichtungen konkret zu verstärken und eine angemessene Überwachung sowie wirksame Präventionsinstrumente sicherzustellen.“
(Unioneonline)
