Stalking und Verleumdung: Maurizio Battista wird von seinem ehemaligen Manager verklagt. Der Komiker behauptet, er sei „von einem Geier ausgenutzt“ worden.
Gegenseitige Anschuldigungen: Der Künstler wirft seinem ehemaligen Manager vor, ihm rund eineinhalb Millionen Euro gestohlen zu haben.Maurizio Battista (ANSA/RICCARDO ANTIMIANI)
Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Der Streit zwischen dem römischen Komiker Maurizio Battista und seinem ehemaligen Manager Fabio Censi ist nun bei der Staatsanwaltschaft Rom gelandet. Der Künstler wirft seinem Ex-Manager Betrug vor, da dieser rund 1,5 Millionen Euro veruntreut habe; Censi hingegen beschuldigt den Komiker der schweren Verleumdung und des Stalkings.
Die Angelegenheit könnte daher bald vor Gericht landen. Ein heftiger Schlagabtausch begann im Januar letzten Jahres, als Battista per WhatsApp-Nachricht die seit 2018 bestehende Zusammenarbeit mit seinem Manager beendete. Seitdem hat er seinen ehemaligen Vertrauten in einer Reihe von Videos, die er täglich in den sozialen Medien veröffentlicht, „angegriffen“ – ohne ihn jemals namentlich zu nennen.
Er bezeichnet ihn als „Schakal“ und wirft ihm vor, einen erheblichen Teil seiner Einnahmen veruntreut zu haben. Im Anschluss an die Videos reichte der Künstler eine Anzeige ein, in der er die gegen Censi erhobenen Vorwürfe detailliert darlegte. Battistas Behauptung wird durch eine E-Mail an alle Stadträte von Canterano, einer Stadt in der Provinz Rom, untermauert, wo der ehemalige Manager als Stadtrat und stellvertretender Bürgermeister tätig ist. Der Ex-Geschäftsmann erstattete zudem Anzeige und übergab der Staatsanwaltschaft ein zehnseitiges Dokument, in dem er die verschiedenen Phasen des Vorfalls rekonstruierte.
„In seinen Videos“, so Censi, „spricht Battista von einem ‚Schakal, der von einem Jäger mit geladenem Gewehr gejagt wird‘, und verwendet dabei recht harte und bedrohliche Ausdrücke und Gesten, ohne jedoch zu präzisieren, wen er meint. Dies weckte die Neugier Tausender seiner Follower in den sozialen Medien. “ Laut Censis Anwalt Pietro Nicotera hat das Verhalten des Künstlers bei seinem Mandanten „anhaltende und schwere Angstzustände und eine begründete Furcht um seine Sicherheit“ ausgelöst. Daher „beantragen wir in der Anzeige bei der Staatsanwaltschaft, eine einstweilige Verfügung gegen Battista zu erlassen, um ihn an der Wiederholung der bisherigen Straftaten zu hindern.“ Battistas Anwalt Remo Pannain bezeichnet die Anzeige des ehemaligen Impresarios als „offensichtliche Verteidigungsmaßnahme“. „Diese Initiative schreckt uns nicht ab“, fügt der Strafverteidiger hinzu. Battista ist bereit, seine Position zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen darzulegen, sobald der Staatsanwalt ihn anhören möchte.
(Unioneonline)
