„Stalking einer Kollegin“: Roberta Bruzzone wird in Cagliari untersucht. Sie sagt: „Ich weise die Anschuldigungen zurück.“
Der renommierte Kriminologe soll eine „Verfolgungskampagne“ gegen die forensische Psychologin Elisabetta Sionis geführt haben. Die Dokumente wurden nach Rom weitergeleitet.Roberta Bruzzone (Ansa)
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Die Kriminologin Roberta Bruzzone wird wegen Stalkings ihrer Kollegin Elisabetta Sionis, einer forensischen Psychologin und Richterin am Jugendgericht von Cagliari, untersucht.
Laut Berichten von Repubblica und Corriere della Sera soll Bruzzone etwa drei Jahre lang eine „Verfolgungskampagne“ gegen Sionis geführt haben, indem er Gruppenchats und soziale Medien mit beleidigenden Beiträgen und Fotomontagen nutzte.
Die mutmaßliche Belästigungskampagne umfasste angeblich „sexuelle Anspielungen“, „Fotomontagen des Gesichts des Opfers“ und „drohende oder belästigende Äußerungen“.
Nun ist für die bekannte Kriminologin und drei weitere Mitangeklagte – Monica Demma, Giovanni Langella und Marzia Mosca – die Mitteilung über den Abschluss der Ermittlungen eingetroffen. Sie wurde vom Staatsanwalt Gilberto Ganassi unterzeichnet und von Cagliari, wo die Ermittlungen begonnen hatten, an die Staatsanwaltschaft Rom geschickt.
Zu dem Vorfall äußerte sich Bruzzone wie folgt: „Ich weise die Anschuldigungen entschieden zurück. Die betreffende Person wird von der Staatsanwaltschaft Rom wegen Stalking, Meineid, Verleumdung und wiederholter schwerer Beleidigung in Zusammenarbeit mit mir ermittelt.“
(Unioneonline)
