Sorgen um Aldo Montano, der nach einem Abendessen wegen eines anaphylaktischen Schocks ins Krankenhaus eingeliefert wurde: „Mein Leben hängt am seidenen Faden.“
Die Olympiasiegerin im Fechten auf Instagram: „Ich bin allergisch gegen Kasein. Das ist keine Laune, keine Modeerscheinung, keine Unverträglichkeit.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Aldo Montano erlebte einen großen Schreckmoment: Der Olympiasieger im Fechten musste nach einem Mittagessen in einem römischen Restaurant wegen eines anaphylaktischen Schocks ins Krankenhaus eingeliefert werden.
„Ich habe euch gewarnt“, prangerte der ehemalige italienische Fechter an, als er den Vorfall auf seinem Instagram-Profil bekannt gab und davon sprach, dass sein Leben „am seidenen Faden hing“. „Wieder ein Einsatz im Krankenhaus. Noch mehr Adrenalin, Angst, Medikamente. Wieder einmal hing mein Leben am seidenen Faden“, sagte Montano und postete ein Foto von sich mit Sauerstoffmaske. „Ich bin gegen Kasein allergisch. Das ist keine Laune, keine Modeerscheinung, keine Unverträglichkeit. Es ist eine potenziell tödliche Allergie. Und trotzdem ist es wieder passiert.“
„Beim Abendessen in einem Restaurant in Rom“, erklärt er, „musste ich, nachdem ich meine Allergie deutlich mitgeteilt hatte, um mein Leben kämpfen. Es ist im Jahr 2026 inakzeptabel, dass immer noch so viel Oberflächlichkeit, Unvorbereitetheit und eine so grobe Unterschätzung von Lebensmittelallergien herrschen. Wenn jemand das Personal über eine Allergie informiert, bittet er nicht um einen Gefallen: Er legt sein Leben in die Hände derer, die das Gericht zubereiten und servieren.“
„Jedes Mal, wenn jemand eine Situation verharmlost, lässig reagiert oder sich nicht an die Vorschriften hält, gefährdet er ein Menschenleben“, fügt er hinzu. „Es gibt keine ‚kleineren Ablenkungen‘, wenn die Folgen ein anaphylaktischer Schock sein können. Dieses Mal habe ich es ins Krankenhaus geschafft. Beim nächsten Mal sieht es vielleicht anders aus, für mich oder jemand anderen.“
„Es ist an der Zeit“, resümierte die Olympiasiegerin von Athen 2004, „dass Lebensmittelallergien als das behandelt werden, was sie sind: ein potenzieller Notfall und nicht eine Kleinigkeit, die man ignorieren sollte. Denn manchmal reicht ein einziger Fehler, um zwischen einem gemütlichen Abendessen und einer Tragödie zu entscheiden. Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Krankenhauspersonal, an Dr. Roberta, Dr. Annalisa und Dr. Tiziano von der Notaufnahme des Santo Spirito Krankenhauses sowie an meinen mutigen Fahrer.“
(Unioneonline/D)
