„Ich bin hier zur Einweihung der nach Piersanti Mattarella benannten Schule. Ich war damals 18 Jahre alt und erinnere mich an das eindrucksvolle Foto von Präsident Sergio Mattarella, der seinen von den Roten Brigaden ermordeten Bruder aufhob und aus dem Auto zog.“

Dies ist der Fauxpas von Bildungsminister Giuseppe Valditara, der in Irpinia die Verantwortung für das Verbrechen von 1980, bei dem der damalige Präsident der Region Sizilien getötet wurde, den Roten Brigaden und nicht der Mafia zuschrieb.

Nach der unvermeidlichen Kritik und Kontroverse äußerte sich der Minister selbst in einer Stellungnahme gegenüber ANSA: „Ich habe mich 20 Mal als ‚Opfer der Mafia‘ bezeichnet, wie aus jeder meiner Reden hervorgeht. Es war ein Versprecher, ein verabscheuungswürdiger Akt der Bereicherung zu meinem Nachteil.“

(Unioneonline)

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