Patrizia Reggiani, die Ex-Frau von Maurizio Gucci, die wegen Anstiftung zum Mord an dem Modeunternehmer, der am 27. März 1995 in Mailand ermordet wurde, verurteilt wurde, befindet sich auf der Intensivstation des Krankenhauses Infermi in Rimini, nachdem sie während eines Urlaubs in Riccione erkrankt war.

Die Nachricht wurde von QN und dem Restaurant Resto del Carlino in Rimini gemeldet. Die 77-Jährige war Ende Juli an der Riviera angekommen, um einen zweiwöchigen Urlaub in einem Hotel zu verbringen. Ihre Assistentin begleitete sie. Sie soll am späten Montagmorgen erkrankt sein, während sich Reggiani offenbar auf der Terrasse seines Zimmers aufhielt.

Zu den Hypothesen, die alle noch bestätigt werden müssen, gehört die der längeren Einwirkung von Hitze und Sonne während der Mittagszeit. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde Reggiani umgehend ins Krankenhaus von Rimini gebracht und dort auf die Intensivstation eingeliefert. Die Prognose ist vorsichtig. Medizinische Untersuchungen sollen nun die Ursachen ihrer Einweisung klären.

Ursprünglich aus Vignola (Modena) stammend, wurde sie nach ihrer Trennung und Scheidung von Maurizio Gucci 1997 wegen Anstiftung zum Mord an ihrem Ex-Mann verhaftet. Während der Ermittlungen bestritt sie jegliche Beteiligung an der Affäre. Reggiani wurde zu 26 Jahren Haft verurteilt und verbüßte etwa 17 Jahre, bevor sie 2016 wegen guter Führung vorzeitig entlassen wurde.

(Unioneonline)

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