„Die aktuellen Flugausfälle, Verspätungen und massiven Beeinträchtigungen für Tausende von Einheimischen und Touristen mitten in der Hochsaison an den Flughäfen von Catania und Comiso lassen ein Problem wieder aufleben, das Sizilien seit Langem bekannt ist.“ Dies erklärte Zivilschutzminister Nello Musumeci, der betonte, dass „nicht der Vulkan an seinem Platz ist“, sondern der Flughafen. Bereits 1999 habe er auf die Einschränkungen des Flughafens Fontanarossa und seine besondere Gefährdung aufgrund der Nähe zum Ätna hingewiesen. „Wir haben den Vorschlag zur Verlegung des Flughafens in den Provinzialen Flächennutzungsplan aufgenommen“, erinnert er sich.

Der Fontanarossa ist derzeit wegen der Aschewolke des Ätna-Ausbruchs geschlossen, die bis nach Malta und Libyen reicht.

Musumeci erklärt weiter: „Wir hatten auch eine Vorstudie für einen neuen Flughafen in der Ebene zwischen Catania und Enna in Auftrag gegeben, der sieben der neun Provinzen bedienen sollte. Mein Vorschlag fand keine Unterstützung. Seitdem“, so der Minister weiter, „sind fast dreißig Jahre vergangen, Flugverkehr und Touristenströme haben enorm zugenommen, während die Folgen der Ätna-Ausbrüche den Betrieb der Flughäfen im Osten weiterhin regelmäßig beeinträchtigen und sie hinsichtlich Mobilität und Erreichbarkeit unattraktiv machen. Als Präsident der Region habe ich das Thema erneut aufgegriffen und bin dabei auf Ablehnung seitens der Betreibergesellschaft und Gleichgültigkeit seitens der beteiligten lokalen Behörden gestoßen.“

(Unioneonline)

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