Die Richter des Schwurgerichts Bergamo haben Moussa Sangare wegen Mordes an der 33-jährigen Sharon Verzeni , die in der Nacht vom 29. auf den 30. Juli 2024 in Terno d'Isola erstochen wurde, zu lebenslanger Haft verurteilt.

In seinem Schlussplädoyer betonte der Staatsanwalt die „Feigheit“ des Angeklagten, der neben dem Mord an der 33-Jährigen auch wegen Misshandlung ihrer Mutter und Schwester verurteilt worden war. „Immer Frauen“, so der Staatsanwalt. Laut Staatsanwaltschaft sei das Verbrechen an Verzeni aus Langeweile im Leben des Angeklagten entstanden, der „Genuss daran fand, ein Mädchen zu töten, das die Straße entlangging, ein Mädchen, das sich mit ihrem Partner ein Leben aufbaute“. Laut Anklage habe Sangare an jenem Abend „die Lage erfasst und sich das wehrloseste Opfer ausgesucht, das er finden konnte, um es zu töten“.

Daher der Antrag auf die Höchststrafe, dem das Gericht stattgab.

(Unioneonline)

© Riproduzione riservata