Die Finanzpolizei des Provinzkommandos Grosseto hat eine vom Untersuchungsrichter des Gerichts Grosseto auf Antrag der örtlichen Staatsanwaltschaft angeordnete vorsorgliche Beschlagnahme in Höhe von über 36 Millionen Euro gegen ein Unternehmen und dessen Geschäftsführer durchgeführt, die im Verdacht stehen, einen massiven Betrug zum Nachteil des Staates im Bereich der Bausubventionen begangen zu haben.

Die Maßnahme ist der Höhepunkt von Ermittlungen der Wirtschafts- und Finanzpolizei, die nach den Ergebnissen einer Steuerprüfung eines Generalunternehmers eingeleitet wurden. Diese Prüfung deckte die fiktive Ansammlung von 110%igen Superbonus-Steuergutschriften auf.

Konkret stellte sich heraus, dass das Unternehmen, das seinen Umsatz innerhalb weniger Jahre deutlich gesteigert hatte (über 100 Millionen Euro) , mit 345 Kunden (Eigentumswohnungen und Wohnanlagen) Verträge zur Gebäudesanierung abgeschlossen hatte, um anschließend als Auftraggeber mit den ausführenden Firmen Subunternehmerverträge zu deutlich reduzierten Preisen abzuschließen. Genau in diesem Kontext soll das betrügerische System umgesetzt worden sein.

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