Am 16. Januar verhaftete die Polizei einen 2006 geborenen peruanischen Staatsbürger, der seit einiger Zeit auf der Flucht war, da er international wegen Mordes an seiner Freundin gesucht wurde.

Die Verhaftung wurde von der römischen Fliegenden Einheit nach einem Hinweis und auf Anweisung des Dienstes für internationale polizeiliche Zusammenarbeit durchgeführt, der die Interpol-Fahndungsnotiz weitergeleitet hatte, welche auf der Grundlage einer Anordnung der peruanischen Justizbehörde ausgestellt worden war.

Der Gesuchte unterliegt tatsächlich einer am 20. November 2025 vom Obersten Gerichtshof von La Libertad (Peru) erlassenen Anordnung zur vorläufigen Inhaftierung wegen des Mordes an seiner Freundin, den er als Minderjähriger begangen hatte. Deren Leiche wurde am 27. März 2022 in einem Zustand der Verwesung und ohne Papillenleisten gefunden.

Der Aufenthaltsort des Flüchtigen ist das Ergebnis einer komplexen Informations- und Ermittlungsarbeit im Rahmen des Projekts „Gesucht“, das vom Zentralen Einsatzdienst der Polizei in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Internationale Polizeikooperation der Zentraldirektion der Kriminalpolizei initiiert und koordiniert wurde. Die Fliegende Einheit Rom war an der Feldarbeit, der Erstellung des Berichts und der Durchführung gezielter Suchaktionen beteiligt.

Nach Ermittlungen und fortlaufender Überwachung und Beschattung wurde der Gesuchte zusammen mit mehreren Familienmitgliedern in einer Wohnung im Stadtteil Pietralata aufgespürt.

Der peruanische Staatsbürger wurde in das Rebibbia-Gefängnis gebracht und wird dort von der Generalstaatsanwaltschaft beim Berufungsgericht in Rom für das bevorstehende Auslieferungsverfahren nach Peru festgehalten.

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