Eine massive Eskorte für die Yacht des US-Botschafters, die sich ebenfalls auf der Durchreise in Sardinien befand, löst Kontroversen aus.
Bonelli (Avs) stellt die Frage: „Warum italienische Soldaten und Ausrüstung einsetzen? Die Regierung sollte Trump die Rechnung schicken.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
„Ich werde eine parlamentarische Anfrage bezüglich der ‚diplomatischen Touristenreise‘ des US-Botschafters Tilman Fertitta einreichen, der an Bord der Boardwalk, einer 117 Meter langen privaten Megayacht mit einer Verdrängung von über 5.000 Tonnen und einem geschätzten Wert von rund 450 Millionen US-Dollar, die italienische Küste bereist.“ Dies gab der AVS-Abgeordnete und Co-Sprecher von Europa Verde, Angelo Bonelli, bekannt. Er merkte an: „Von Civitavecchia über Neapel, Vibo Marina, Palermo, Cefalù, Gallipoli und Bari bis hin zu den angekündigten Zwischenstopps in Venedig, Triest, Genua und Sardinien wird die Yacht von Marineeinheiten der Guardia di Finanza und der Hafenbehörde/Küstenwache, Hubschraubern und italienischen Polizeibeamten begleitet und bewacht.“
„Das ist nicht nur Hilfeleistung, sondern ein massiver Einsatz von maritimen Sicherheitskräften und Polizei. Die Polizeianordnungen legen außerdem fest, dass der Botschafter Schutzmaßnahmen der höchsten Risikostufe erhält, die von Spezialpersonal der Eskorteinheit Rom durchgeführt werden“, betont Bonelli und fragt: „Warum sollte die Sicherheit eines US-Botschafters auf seiner privaten Megayacht durch italienische Marine- und Luftstreitkräfte mit staatlichen Mitteln gewährleistet werden? Warum werden keine amerikanischen Sicherheitskräfte eingesetzt? Wie viele Einsatzkräfte und Ausrüstung werden von der territorialen und Küstenkontrolle abgezogen? Und wie viel kostet das alles die italienischen Bürger?“
„Die Lage ist angesichts der geplanten Ankunft in Venedig, einer ohnehin schon fragilen Stadt, die insbesondere während des Redentore-Festivals unter enormem Druck steht, noch ernster“, fügt der AVS-Mitbegründer hinzu und fordert die Regierung dringend auf, „die mit der amerikanischen Botschaft getroffenen Vereinbarungen offenzulegen und Trump die Rechnung zu schicken“. „Italien darf nicht zum kostenlosen Eskortschiff für die private Megayacht des US-Botschafters werden“, schließt Bonelli.
(Unioneonline)
