Die vermissten Schwestern aus dem Pflegeheim wurden gefunden: Ihre Mutter, ihr Partner und ihr Großvater befinden sich im Gefängnis.
Sie waren zwei Wochen lang vermisst und wurden gestern Abend im Haus eines Verwandten gefunden. Drei von ihnen wurden wegen Entführung festgenommen.(Handhaben)
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Nach zwei Wochen wurden die beiden Schwestern im Alter von 16 und 12 Jahren, die aus einem Pflegeheim in Civitella Alfedena (L'Aquila) verschwunden waren, gefunden und sind wohlauf.
Die Carabinieri fanden sie in Formia, in der Provinz Latina, im Haus eines Verwandten im Viertel Rio Fresco. Die Mädchen wurden in ein Schutzgebiet gebracht.
Die Mutter, ihr Partner und der Großvater der Schwestern wurden heute Morgen im Morgengrauen wegen des Verdachts der Verschwörung zur Entführung festgenommen. Die Frau befindet sich in einem Gefängnis in Teramo, die beiden Männer in Sulmona. Gegen die Frau, in deren Haus die Schwestern untergebracht waren, wird ermittelt; sie ist eine entfernte Verwandte der Mutter.
Die drei wurden über Nacht verhört und anschließend umgehend inhaftiert. Die Ermittlungen dauern an, um festzustellen, ob weitere Personen für die Entführung verantwortlich sind. Erst gestern äußerte die Mutter ihre Bestürzung: „Ich fürchte, sie sind tot“, gestand sie ihrem Anwalt. „Es ist unmöglich, dass sie, falls sie noch leben, keinen Weg gefunden haben, zu mir zurückzukommen.“
Als der Vater der Mädchen von der Entdeckung erfuhr, war er überwältigt von seinen Gefühlen, ihm wurde übel, und er wurde ins Krankenhaus gebracht. Anschließend teilte er seine Gedanken in einem Facebook-Post: „Sie sind wohlauf nach zwei schrecklichen Wochen voller Angst und Sorge, aber ich habe nicht einen einzigen negativen Gedanken gehabt. Ein neues Leben beginnt, ein Neuanfang. So viele von euch haben mir die Kraft gegeben, weiterzumachen und niemals aufzugeben. Zehn Jahre Kampf mit einem glücklichen Ende. Lasst uns den Mädchen Zeit geben, die Jahre nachzuholen, die ihnen jemand geraubt hat. Papa ist da. Ich liebe euch.“
(Unioneonline)
