Die erste Erhöhung der Zigarettenpreise im Rahmen des Haushaltsplans: bis zu 30 Cent pro Packung.
Die Preiserhöhungen beginnen, Marlboro-Zigaretten sollen künftig 6,80 € kosten. Der Staatshaushalt erhält zusätzliche 900 Millionen Euro.(Handhaben)
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Zigaretten sind teurer geworden. Sie sind schädlich und umweltschädlich, spülen aber jährlich sage und schreibe 15 Milliarden Euro in die Staatskasse. Diese Summe wird bis 2026 auf über eine Milliarde Euro steigen.
Die ersten Preiserhöhungen für Zigaretten, die mit dem jüngsten Haushalt eingeführt wurden, sind nun im Gange: Von diesem Jahr bis 2028 steigen die Preise schrittweise. Ab heute werden insbesondere Preiserhöhungen von bis zu 30 Cent für Philip Morris-Zigaretten eingeführt, während Marlboro-Zigaretten beispielsweise 6,80 € pro Packung kosten werden. In den kommenden Tagen werden die italienischen Monopole auch die Preislisten für andere Marken aktualisieren.
Allein im Jahr 2026 wird der Staatshaushalt rund 900 Millionen Euro zusätzlich erhalten. Der Absatz von Zigarren und Drehtabak wird ebenfalls steigen, nicht jedoch der von erhitztem Tabak, wie beispielsweise der bekannten Marke „Terea“. Dies ist ein Markt, auf den große multinationale Konzerne drängen.
Die Debatte wird wohl weitergehen: Selbst wenn die letztendliche Erhöhung geringer ausfällt als in der Haushaltsdebatte angenommen, ist anzumerken, dass beispielsweise der Onkologenverband seit Jahren eine massive Erhöhung um 5 € pro Behandlungspaket fordert. Dies würde dazu beitragen, die gesellschaftlichen Kosten im Gesundheitswesen zu decken, die diese schlechte Angewohnheit mit sich bringt.
Doch es gibt auch diejenigen, die noch vehementer vorgehen, wie die Umweltärzte von SIMA. Präsident Alessandro Miani erklärt: „Wenn wir über Steuererhöhungen für gesundheitsschädliche Güter nachdenken, sollten wir einen umfassenderen Ansatz verfolgen, der ein breites Spektrum potenziell schädlicher Produkte berücksichtigt. In vielen anderen Ländern wurde die Idee einer Genusssteuer erfolgreich auf verschiedene Produkte angewendet, von Spirituosen bis hin zu zuckerhaltigen Getränken. Dies hat nicht nur dazu beigetragen, den Konsum dieser Produkte zu reduzieren, sondern auch zu höheren öffentlichen Einnahmen geführt, die zur Deckung der damit verbundenen Gesundheitskosten bestimmt sind.“
Auf europäischer Ebene wird auch die Möglichkeit einer Richtlinie erwogen, die die Mitgliedstaaten zu deutlicheren Preiserhöhungen zwingt. Assoutenti hat die Einnahmen für den Staatshaushalt berechnet: „Die Maßnahme sieht eine schrittweise Erhöhung der festen Mindestverbrauchssteuer auf Zigaretten, Zigarillos und Drehtabak in den Jahren 2026–2028 vor und legt die Koeffizienten für die Berechnung der Verbrauchssteuer auf Tabakerhitzer neu fest. Konkret steigt die Verbrauchssteuer auf Fertigtabak von 29,50 € pro 1.000 Zigaretten im Jahr 2025 auf 32 € im Jahr 2026, dann auf 35,50 € im Jahr 2027 und schließlich auf 38,50 € im Jahr 2028.“ Assoutenti erklärt: „Die Mindestverbrauchssteuer auf Zigarillos steigt von 37 € auf 47 € pro Kilogramm im Jahr 2026, auf 49 € im Jahr 2027 und ab 2028 auf 51 € pro Kilogramm.“ „Laut Regierungsprognosen“, erinnert Präsident Gabriele Melluso, „werden die Einzelhandelspreise für Zigaretten und Tabak steigen.“ wird einen Umsatzanstieg von 1,47 Milliarden Euro im Dreijahreszeitraum garantieren.“
(Unioneonline)
