Frisches Blut in der Lunge und Quetschungen. Dies sind laut mehreren Quellen einige der Befunde der Autopsie an der Leiche von Abderrahim Fakir, dem 42-Jährigen, der nach einer Verkehrskontrolle durch zwei Polizisten in Bologna starb.

Hinsichtlich dieser beiden Aspekte muss zukünftig noch geklärt werden, ob die Quetschung durch übermäßige Gewalteinwirkung zu Lebzeiten des Mannes oder post mortem während der Reanimation verursacht wurde. Ebenso bleibt zu klären, ob das Blut in der Lunge auf einen möglichen Kokainkonsum Fakirs oder auf übermäßige Kompression zurückzuführen ist.

Die Anwälte der Familie Fakir sehen das anders. „Ich glaube, es könnte sich um einen unbestreitbaren Erstickungstod durch Kompression handeln, aber wir müssen die Ergebnisse abwarten“, erklärte Fabio Anselmo, der Anwalt der Familie Fakir, und dankte Professor Vittorio Fineschi „für seinen wissenschaftlichen Beitrag zur Aufklärung des Sachverhalts“.

Gabriele Bordoni, der Anwalt der beiden Polizisten: „Nach den Aussagen meines vertrauenswürdigen Gerichtsmediziners ergab die sorgfältige Analyse während der Autopsie keinerlei Hinweise auf übermäßiges oder gewalttätiges Vorgehen der beiden Beamten.“

(Unioneonline)

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