Der Countdown zu den Abschlussprüfungen läuft, und das Ratespiel beginnt: D'Annunzio gilt als Favorit, aber einige setzen auf Grazia Deledda.
Wer ist oben, wer unten, wer ist schon raus und wer noch dabei? Zu den möglichen Ergebnissen gehören eine Reflexion über KI und der 80. Jahrestag der Republik.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Nur noch wenige Tage bis zum Beginn der Abschlussprüfungen 2026 am Donnerstag, dem 18. Juni, an dem die Schüler ihre erste schriftliche Italienischprüfung ablegen.
Und die Online-Spekulationen nehmen Fahrt auf: Der 80. Jahrestag des institutionellen Referendums in Italien scheint ein nahezu sicherer Ausgangspunkt zu sein , doch gleichzeitig gewinnt der Vorschlag der Autorin Grazia Deledda an Bedeutung. Auch die Themenbereiche KI, psychische Gesundheit und die Transformationen der modernen Gesellschaft werden mit Spannung erwartet.
Die Schülerinnen und Schüler glauben jedenfalls erneut an ihn und küren D'Annunzio laut der jährlich vom Fachportal Skuola.net durchgeführten Umfrage zum offiziellen Gewinner des Totoesame 2026. Die traditionelle Blitzumfrage, die wenige Tage vor der staatlichen Prüfung stattfand und an der 1.000 Abiturienten teilnahmen, sieht auch eine Frau unter den Favoritinnen bei den Vorab-Fragen: Grazia Deledda. Eine weibliche Kandidatin für die Textanalyse-Frage wäre eine absolute Premiere. Doch die Abiturienten glauben fest daran, bestärkt durch ein bedeutendes Jubiläum: den 100. Jahrestag der Verleihung des historischen Literaturnobelpreises an den sardischen Schriftsteller . Dieses Mal ist die Wette also doppelt so hoch, denn die meisten Befragten sind überzeugt, dass wir bald eine weitere Premiere erleben werden: das bereits erwartete Auftauchen eines Textes von Gabriele D'Annunzio unter den offiziellen Prüfungsfragen. Immer der absolute Favorit, aber nie veröffentlicht.
Die Top Ten der „Möglichen“ werden durch die „sicherlich verwendeten“ Namen wie Giovanni Verga und Pascoli, Luigi Pirandello, Giuseppe Ungaretti und Eugenio Montale komplettiert, ebenso wie durchaus sichere Jubiläen, etwa der 80. Jahrestag unserer Republik und der Verfassungsgebenden Versammlung oder der 800. Todestag des Heiligen Franziskus. Nicht zu vergessen die aktuellen Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz, der Jugendunruhen und der geopolitischen Spannungen.
(Unioneonline)
