Italien erholte sich sofort und sicherte sich seinen ersten Eurobasket-Sieg. In Limassol besiegten Pozzeccos Azzurri Georgien mit 78:62. Dieser Sieg gab den Italienern nach einem enttäuschenden Debüt gegen Griechenland neuen Schwung und Selbstvertrauen. Die zweite Hälfte des Spiels erwies sich als entscheidend, da Spissu und seine Teamkollegen das Tempo erhöhten und ein knappes Spiel in einen klaren Sieg verwandelten.

Im ersten Viertel zeichnete sich eine Verbesserung ab. Die Verteidigung war solide, und Niang setzte sich von Beginn an von der Dreierlinie ab und verschaffte dem Team einen ersten 10-Punkte-Vorsprung. Italien konnte seinen Vorsprung jedoch nicht ausbauen und verlor im zweiten Viertel aufgrund von Ballverlusten und Wurffehlern die Führung. Das Duo Bitadze-Mamukelashvili kam zurück und musste ein Comeback hinnehmen. Zur Halbzeit stand es 32:32, und der Wind der Veränderung schien sich zu Georgiens Gunsten zu drehen.

Nach der langen Pause schalteten die Azzurri jedoch einen Gang höher. Niangs Einschlag – wieder einmal überraschend reif und energisch – sorgte für Auftrieb, Fontecchio gewann seine Fassung zurück und Spissus kraftvoller Korb sicherte die Führung . Von da an ging es bergauf: schnelle Wechsel, aggressive Verteidigung und ein mitreißender 29:6-Lauf zwischen dem Ende des dritten und dem Beginn des vierten Viertels, der den entscheidenden Vorsprung herausarbeitete.

In den Schlussminuten meisterte Italien das Spiel problemlos, fand weitere Antworten durch Diouf unter dem Korb und ging mit einer beruhigenden Führung ins Ziel. Diese Leistung belebte die Ambitionen Italiens und unterstreicht den Einfluss der jungen Spieler, die den Unterschied ausmachen. Morgen Abend, erneut in Limassol (20:30 Uhr), wartet auf die Azzurri eine neue Herausforderung: Bosnien, angeführt vom ehemaligen Dinamo-Spieler Halilovic .

Italien – Georgien 78-62
Italien:
Gallinari, Melli 8, Fontecchio 14, Thompson 6, Ricci 8, Spagnolo 5, Procida ne, Niang 15, Spissu 3, Diouf 13, Akele, Pajola 6. Trainer Pozzecco
Georgien : Andronikashvili 3, Mamukelashvili 13, Jintcharadze, Burjanadze 7, Shermadini, Sanadze 8, Korsantia ne, Phevadze ne, Shengelia, Bitadze 22, Baldwin 9, Ochkhikidze. Trainer Dzikic
Teiltöne : 18-10; 32-32; 53-47

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