„Die Kalligrafie entsteht aus dem Papier und trifft auf die Form.“ Dies ist das Thema der neuen Ausstellung „MA – Der Raum zwischen Zeichen und Stille“ im Raum Nr. 6 Space in der Via Marconi 319, Quartu Sant'Elena, die gestern eröffnet wurde und noch bis einschließlich morgen, Freitag, den 24., geöffnet ist.

Ziel der Ausstellung ist es, die Kunst der zeitgenössischen japanischen Kalligrafin Tontoku und ihren kreativen Dialog mit dem sardischen Modedesigner Filippo Grandulli nach Sardinien zu bringen.

Eine Begegnung zwischen Kalligrafie und Mode, zwischen Kulturen und Sprachen, zwischen Ost und West, die ein einzigartiges und originelles Ergebnis hervorbringt und das kalligrafische Zeichen in eine lebendige und zeitgenössische Form verwandelt.

Die beiden Künstler arbeiteten bereits zuvor beim Ikegai-Projekt zusammen, das während der Pariser Modewoche präsentiert wurde. Dabei wurden die kalligrafischen Werke des japanischen Künstlers in Textildrucke umgewandelt und in die Kreationen des sardischen Designers integriert, wodurch eine kulturelle Brücke zwischen Sardinien und Japan geschaffen wurde.

Tontoku ist international bekannt für ihre Forschungen zur zeitgenössischen Kalligrafie. Ihre Werke zeichnen sich durch ein feines Gleichgewicht zwischen Kraft und Stille, Tradition und Innovation aus und laden den Betrachter ein, innezuhalten und die Schönheit des Raumes zwischen Fülle und Leere zu entdecken.

Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl an Originalarbeiten auf Papier sowie eine Reihe von Textilinstallationen und kunstvollen Kleidern von Grandulli und Tontoku. Am Eröffnungsabend zeichnete Tontoku vor Hunderten von Zuschauern ihre Kalligrafie auf ein von Grandulli entworfenes Kleid.

Die kostenlosen Workshops zur Einführung in die zeitgenössische japanische Kalligrafie waren ebenfalls ein großer Erfolg. Alle Plätze waren innerhalb weniger Stunden ausgebucht.

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