Immersive virtuelle Realität zur Vorbeugung von Depressionen bei Krebspatienten
Das Projekt wird vom Universitätsklinikum Cagliari und der lokalen Gesundheitsbehörde von Ferrara durchgeführt. Eine Konferenz findet am Freitag, den 8. Mai, im Hotel Regina Margherita statt.(Foto: Aou Cagliari)
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Die Früherkennung und Behandlung von Depressionen bei Krebspatienten ist nun dank eines von der Universität Cagliari und der lokalen Gesundheitsbehörde von Ferrara entwickelten Modells möglich.
Depression betrifft bis zu 25 % der Krebspatienten und wird nach wie vor häufig nicht diagnostiziert und unzureichend behandelt, was sich negativ auf Lebensqualität, Therapietreue und Prognose auswirkt. Die Evidenz zur Wirksamkeit und wirtschaftlichen Tragfähigkeit von Interventionen, insbesondere nicht-pharmakologischen, ist weiterhin begrenzt.
Die Studie wurde vom Psychosomatischen Rehabilitationsdienst des Universitätsklinikums Cagliari unter der Leitung von Professor Mauro Giovanni Carta und der Konsiliarpsychiatrischen Abteilung des Gesundheitsamtes Ferrara unter der Leitung von Professor Luigi Grassi durchgeführt. Das Projekt wird vom Gesundheitsministerium im Rahmen des PNRR NextGenerationEU-Programms gefördert und von Professorin Federica Sancassiani (AOU Cagliari) als Projektleiterin und Professor Luigi Grassi (AUSL Ferrara) als wissenschaftlichem Leiter geleitet. Es wird ein Modell zur Vorhersage des Depressionsrisikos bei Krebspatienten entwickelt, das auch online öffentlich zugänglich gemacht wird. Die Wirksamkeit und Kosteneffektivität innovativer nicht-pharmakologischer Interventionen, wie der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (rTMS), einer nicht-invasiven und schmerzfreien Technik, die Magnetfelder zur Beeinflussung der Hirnaktivität nutzt, und der kognitiven Rehabilitation in immersiver virtueller Realität für Menschen mit Krebs und Depressionen, wurden evaluiert.
Die Abschlusskonferenz des Projekts, auf der die ersten Ergebnisse präsentiert werden, findet am Freitag, den 8. Mai, in Cagliari (Hotel Regina Margherita, ab 8:30 Uhr) statt. Der Tag bietet verschiedene Veranstaltungen zu den Themen Prävention, Früherkennung und personalisierte Interventionen zur Behandlung von Depressionen bei Krebspatienten. Die Abschlussveranstaltung endet um 16:30 Uhr mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Psychoonkologie als Chance für den interdisziplinären Dialog und neue Versorgungsmodelle“. Die Moderation übernehmen Professor Pietro Giorgio Calò, Direktor der Allgemeinchirurgie an der Poliklinik Duilio Casula und Vizerektor für Gesundheitswesen der Universität Cagliari, und Professor Marcello Nonnis, Direktor des Präventions- und Schutzdienstes der Universität Cagliari.
Neben Professorin Federica Sancassiani und Professor Luigi Grassi werden an dem Treffen auch mehrere Spezialisten der Poliklinik Duilio Casula teilnehmen, darunter Massimo Dessena (Direktor der chirurgischen Senologie), Luigi Zorcolo (Direktor der Koloproktologischen Chirurgie), Luca Saba (Direktor der Radiologie) und Giorgio La Nasa (Professor für Hämatologie an der Universität Cagliari), Giuseppe Frau, Vizepräsident des Regionalrats, und Albachiara Bergamini, Präsidentin des Vereins Mai Più Sole contro il Tumor und Vertreterin Sardiniens für die Taccia-Stiftung für Krebsforschung.
Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Bitte füllen Sie das Formular unter diesem Link aus: https://shorturl.at/qgezc oder senden Sie eine E-Mail an pnrr.psiconcologia@gmail.com. Geben Sie dabei bitte Ihren Vor- und Nachnamen sowie Ihren akademischen Grad/Ihre Fachrichtung/Ihr Promotionsprogramm (falls Sie an einer Universität eingeschrieben sind) an. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet und gelten erst nach Erhalt einer Bestätigungs-E-Mail vom Organisationssekretariat als abgeschlossen.
(Unioneonline)
