Haushalt 2027, von der Steuerfreiheit des 13. Monatsgehalts bis zur Senkung der Einkommensteuer: Alle in Betracht gezogenen Maßnahmen
Eine einheitliche Steuer für Selbstständige und neue Anreize für den Wohnungsbau: Das sind die wichtigsten Optionen, die im nächsten Haushaltsgesetz zur Debatte stehen.Symbolfoto (ANSA/LUCA ZENNARO)
Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Der Haushalt 2027 nimmt Gestalt an mit Änderungen bei Steuern, Beschäftigung, Familien und Wohnen. Hier sind die von der Regierung erwogenen Maßnahmen.
Dreizehntes Gehalt abzüglich Steuern
Eines der meistdiskutierten Themen betrifft das dreizehnte Gehalt. Es geht darum, die Besteuerung dieser zusätzlichen monatlichen Zahlung zu reduzieren. Unter den kursierenden Vorschlägen findet sich auch einer (von Forza Italia), der eine vollständige Steuerbefreiung vorsieht.
Irpef für die Mittelklasse gekürzt
Eine neue Maßnahme zur Einkommensteuer steht zur Debatte. Die Regierung schlägt vor, den Steuersatz von 33 % auf Einkommen bis zu 50.000 € auf 60.000 € auszuweiten. Diese Maßnahme käme zu der bereits geplanten Senkung für die zweite Einkommensklasse hinzu: Ab 2026 wurde der Steuersatz für Einkommen zwischen 28.000 € und 50.000 € von 35 % auf 33 % gesenkt.
Pauschalsteuer für Umsatzsteuer-Identifikationsnummern
Zu den Optionen gehört eine Änderung der Umsatzsteuerbesteuerung. Derzeit wird über eine Erhöhung der Pauschalsteuer für Selbstständige mit einem Einkommen bis zu 100.000 € diskutiert. Ein weiterer Vorschlag betrifft junge Menschen und sieht die Einführung einer Pauschalsteuer von 5 % auf Gehaltserhöhungen vor.
Boni und Anreize für das Zuhause
Wohnen ist ein weiterer wichtiger Aspekt des Haushalts. Zu den erwogenen Optionen gehören Maßnahmen zur Erleichterung des Wohnungszugangs, insbesondere für junge Menschen, sowie steuerliche Maßnahmen im Zusammenhang mit Mieten. Diskutiert werden außerdem eine mögliche Senkung der Mehrwertsteuer auf Mieten für junge Menschen und ein Mietzuschuss von bis zu 500 € pro Monat für getrennt lebende Eltern, die gezwungen sind, das Familienheim mit ihren unterhaltsberechtigten Kindern zu verlassen.
(Unioneonline/D)
