Giorgia Meloni nimmt das Treffen mit Schlein an: „Aber Conte muss auch dabei sein.“ Der Sekretär der Demokratischen Partei: „Dann bringen Sie Salvini mit.“
Der Premierminister sagte im Vorfeld der geplanten Debatte in Atreju: „Es steht mir nicht zu, zu entscheiden, wer der Oppositionsführer ist.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Ministerpräsidentin Giorgia Meloni erklärte sich bereit, ein Vieraugengespräch mit den Vorsitzenden der Demokratischen Partei und der Fünf-Sterne-Bewegung, Elly Schlein und Giuseppe Conte, im Rahmen des Atreju-Treffens der Fratelli d’Italia zu führen, das vom 6. bis 14. Dezember in Rom stattfindet.
„Ich habe gelesen, dass Elly Schlein die Einladung von Fratelli d’Italia zur Teilnahme in Atreju endlich angenommen hat, allerdings nur unter der Bedingung, dass sie mich persönlich trifft“, schrieb Meloni in den sozialen Medien. „Atreju war schon immer ein Ort des Dialogs, auch mit Andersdenkenden. Daher bin ich bereit, mit der Opposition ins Gespräch zu kommen. Ich bin jedoch der Meinung, dass auch Giuseppe Conte an der Diskussion teilnehmen sollte. Aus zwei Gründen: Erstens hat Giuseppe Conte, anders als Elly Schlein, in den vergangenen Jahren ebenfalls an Atreju teilgenommen, ohne irgendwelche Einschränkungen zu erlassen. Das tat er sogar als Ministerpräsident.“
„Zweitens“, fügt sie hinzu, „ liegt es nicht in meiner Macht, zu entscheiden, wer Oppositionsführer sein soll, solange das gegnerische Lager noch keinen Kandidaten gewählt hat. Ich bin daher offen für ein persönliches Gespräch mit beiden“, bekräftigt Meloni.
Schleins Antwort
An diesem Abend antwortete die Sekretärin der Demokratischen Partei aus den Studios auf der Piazza Pulita: „Es tut mir leid, dass Giorgia Meloni sich geweigert hat, mit mir über das Thema zu sprechen. Vielleicht wirke ich nach den Regionalwahlen heute furchteinflößender?“ Dann wiederholte sie: „Sie wollen über die Koalition sprechen? Dann sollten Sie Matteo Salvini mitbringen. Und wenn Sie Tajani mitbringen wollen, bringen wir auch Fratoianni und Bonelli mit. Es ist lächerlich. In Wahrheit hat sie sich wieder einmal aus dem Gespräch zurückgezogen.“
(Unioneonline)
