Geppi Cucciari wurde auf Rai 3 bestätigt. Und zu Weihnachten kehrt sie mit Ozpetek in die Kinos zurück.
Nach vielen Gerüchten über eine mögliche „Säuberung“ der Rai Radio1 Talkshow wurde Nancy Brilli als Gast bei „Un Giorno da Pecora“ bestätigt.Geppi Cucciari (Ansa)
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Nach über zehn Jahren als Moderatorin von „Un Giorno da Pecora“ verlässt Geppi Cucciari die Sendung auf Rai Radio 1, um sich voll und ganz ihren zahlreichen Verpflichtungen in Fernsehen, Theater und Film zu widmen. Dies geht zumindest aus den von den Rai-Verantwortlichen überprüften Radioprogrammen hervor, in denen die Moderatorin und Schauspielerin aus Macomer nicht mehr aufgeführt ist. Ihre Nachfolge übernimmt Nancy Brilli, die nach einer Staffel bei „Ballando con le stelle“ bereits von Februar bis zum Ende der Staffel ihre Nachfolge angetreten hatte.
Die Wahl
„Reinigung“ oder eine bewusste Berufsentscheidung? Mitte Juni herrschte jedenfalls eine sehr entspannte Atmosphäre: Cucciari, die mit den Dreharbeiten zu „Perfetta“, der Verfilmung des erfolgreichen Theatermonologs von Mattia Torre unter der Regie von Paolo Zucca aus Oristano, beschäftigt war, war in der Sendung erschienen, um die römische Schauspielerin zu begrüßen, die vorübergehend für sie eingesprungen war. „Ich teile meine Zeit zwischen dem wunderschönen Rom und dem wunderschönen Sardinien auf“, sagte sie. „Wie immer komme ich am Wochenende nach Hause, gehe ausgiebig schwimmen und widme mich von Montag bis Freitag diesem Teil meines Lebens.“ Auf ihre Rückkehr zu „Un Giorno da Pecora“ angesprochen, antwortete sie mit ihrer gewohnten Ironie: „Wir sind in Gottes Hand.“ Professor Andrea Crisanti, Mikrobiologe und Senator der Demokratischen Partei, der ebenfalls in der Sendung zu Gast war, konterte prompt: „Wir sind in Wirklichkeit in Melonis Hand.“ Ihre Worte wurden von einigen Lachern und der Versicherung übertönt: „Wie dem auch sei, ich habe dir immer zugehört und werde es auch weiterhin tun.“
Seit 2015
Cucciari stieß 2015 zusammen mit Giorgio Lauro zur Sendung „Un Giorno da Pecora“ hinzu und wurde in elf der achtzehn Folgen zu einer festen Größe für Politik- und Satirefans. Mit ihrem unverkennbar ironischen und intelligenten Stil begrüßte sie Hunderte von Gästen in den Rai-Studios.
Zwischen Kino und Fernsehen
Die Bestätigung ihrer Moderation von „Splendida Cornice“, der Sendung von Rai 3, die sich Staffel für Staffel als eines der Aushängeschilder des öffentlich-rechtlichen Senders etabliert hat, beugt ebenfalls einer möglichen Entlassung vor. Mit ihrem kultivierten, aber nicht elitären und ironischen, aber nicht oberflächlichen Fernsehstil konnte die Sendung, die mittlerweile in ihrer fünften Staffel mit insgesamt 85 Folgen läuft, stetig steigende Einschaltquoten verzeichnen und die Millionengrenze überschreiten. In den letzten Jahren scheint das Kino jedoch das ideale Medium für sie geworden zu sein, um ihr Talent und ihre Fähigkeit, zerbrechliche und zugleich starke Charaktere zum Leben zu erwecken, voll zu entfalten. Nach „Diamonds“ von Ferzan Özpetek, „Confiteor – How I Discovered I Wouldn't Make a Revolution“ von Bonifacio Angius (Sassaris) und „Life Goes This Way“ von Riccardo Milani, um nur einige zu nennen, wird Cucciari in „Zustissia“ zu sehen sein, dem Film von Francesco Piras (Cagliari), der am 15. Oktober in die Kinos kommt und die Geschichte von Beniamino Zuncheddu erzählt. Darüber hinaus kehrt er zu Weihnachten mit „Nella Gioia e nel Dolore“, dem neuen Film von Ferzan Özpetek, in die Kinos zurück. Und „Perfetta“ befindet sich derzeit in Produktion; die Dreharbeiten wurden vor einigen Wochen abgeschlossen.
