Anlässlich seines zehnjährigen Jubiläums bietet „Frauengeschichten … Frauen und Geschichte“ ein vielfältiges und internationales Programm. Entstanden aus dem künstlerischen Bestreben von Mezcla Intercultura, aktuelle und oft komplexe Themen anzusprechen und die Theater- und Kunstszene als wirkungsvolles Instrument für Diskussion und Wandel zu nutzen, eröffnet das Festival dieses Jahr mit zwei Tagen voller Aufführungen für ein junges Publikum.

Die Premiere findet am 9. Juni in Sestu, im Domus Claudia, statt: Um 17:30 Uhr wird „Con curiosa si può far“ von „Le compagnie del cocomero“ mit Selene Manca aufgeführt, gefolgt von „Gato Negro“ vom Teatro Titeres mit Gabriela Ines Cespedes in der Hauptrolle um 18:30 Uhr. Am 10. Juni um 17:30 Uhr präsentiert der gleiche Veranstaltungsort „Tina Pales“ mit der Schauspielerin Emanuela Lai vom Teatro Impossibile. Um 18:00 Uhr folgt eine Zugabe mit „Una storia al contrario“, und um 18:30 Uhr wird eine weitere argentinische Produktion mit Gabriela Ines Cespedes in der Hauptrolle gezeigt: „Niña Latido“.

Der Festivalteil für ein vielfältiges Publikum beginnt am 11. Juni mit international renommierten Produktionen. Um 18:00 Uhr präsentiert das Spazio Samsa in Sestu Carla Cristofolis Buch „Diagenesis“, gefolgt um 19:30 Uhr von der Aufführung „Il sogno, dipinto di Frida Kahlo“, kuratiert vom Turiner Verein Tedacà, mit der Schauspielerin Francesca Cassottana. Diese ortsspezifische Performance für ein begrenztes Publikum ermöglicht eine intime und authentische Begegnung mit der großen und revolutionären mexikanischen Malerin.

Die Aufführungen werden am 12. Juni in Cagliari im Casa Saddi fortgesetzt. Um 19:00 Uhr präsentiert das Teatro Dallarmadio „Alfonsina Panciavuota“ mit Fabio Marceddu in der Hauptrolle und unter der Regie von Antonello Murgia. Das Stück erzählt die Geschichte einer Frau, die im Nachkriegssardinien entschlossen ist, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Am 13. Juni folgt um 18:30 Uhr, ebenfalls im Casa Saddi, La Fabbrica Illuminata mit „Io, Medea, vi maledico“, basierend auf Christa Wolfs Medea, geschrieben und mit Salima Balzerani in der Hauptrolle. Um 20:00 Uhr kehrt Frida Kahlo zurück, erneut verkörpert von Francesca Cassottana im Monolog „Frida, un nastro intorno alla bomba“.

Das große Finale findet am Sonntag, den 14. Juni, in der Casa Saddi mit zwei außergewöhnlichen Aufführungen statt: „Lena. Die Hure von Michelangelo Merisi, bekannt als Caravaggio“, ein Stück von und mit Francesco Niccolini, um 18:30 Uhr, und „Eine lange Liebesgeschichte“ um 19:30 Uhr mit Cristiana Cocco, Fabio Marceddu, Antonello Murgia und Daniela Littarru. Unter der Regie von Antonello Murgia und Fabio Marceddu ersetzt die neue Produktion des Teatro dellarmadio die Originalinszenierung („Alle Mütter der Welt“) aus dem Jahr 2026.

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