Flughäfen in Privatbesitz – Streit entbrennt: „Handlungen wurden vertuscht“
Der Fraktionsvorsitzende der FdI, Truzzu, fordert Dokumente und Klarheit: „Alles ist geheim, aber so funktioniert das nicht: Die Sarden haben ein Recht darauf, die Wahrheit zu erfahren.“Cagliari Elmas (Foto von Stefano Anedda Endrich)
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„Alles ist geheim. Aber so funktioniert das nicht.“ Für Paolo Truzzu ist das Maß voll. Und zur Privatisierung der sardischen Flughäfen wiederholt der Fraktionsvorsitzende der FdI seine Kritik: „Nicht nur hat der Regionalrat die 170.000-Euro-Studie zur Neuorganisation der regionalen Beteiligung an den Flughäfen nie veröffentlicht, sondern der Beschluss vom 16. März, der vom Regionalrat verabschiedet wurde, enthält auch nicht die Vorvereinbarung, die Präsident Todde mit F2i Ligantia, dem künftigen Alleinbetreiber, unterzeichnet hat.“
Neue Spannungen
Truzzu beschränkt sich nicht auf eine öffentliche Beschwerde. Drei zertifizierte E-Mails wurden von der zertifizierten E-Mail-Adresse des Meloniers versandt. Der Inhalt ist identisch. Neben Todde und Stadtrat Manca ging das Schreiben auch an den Präsidenten der sardischen Nationalversammlung, Piero Comandini. „In voller Transparenz“, schrieb Truzzu, „fordern wir Zugang zu allen Dokumenten. Es ist das Recht des Regionalrats und der Bürger, umfassend über die Vorgänge informiert zu werden.“ Dies gilt insbesondere, da die Flughafentransaktion, bei der der Regionalrat eine Beteiligung von 9,25 % an der gemeinsamen Geschäftsführung anstrebt, die Region voraussichtlich rund 30 Millionen Euro kosten wird.
