Flughäfen in Privatbesitz – jetzt gibt es einen Aufstand: „Das widerspricht den Interessen der Sarden.“
Verbände, Gewerkschaften und Wirtschaftsführer haben eine neue Warnung ausgesprochen: „Diese Operation muss gestoppt werden; es handelt sich um den Ausverkauf eines öffentlichen Vermögenswerts.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Der Streit um die Fusion der sardischen Flughäfen spitzt sich zu. Die Privatisierung unter der Ägide des Fonds F2i Ligantia, der mit Unterstützung der Region die Mehrheitsbeteiligung beantragt hat, sieht zwei Schritte vor: Zunächst soll der Flughafen Mameli in Cagliari, ein ertragreicher Flughafen mit einem Gewinn von 10 Millionen Euro und der einzige verbliebene öffentliche Flughafen der Insel (im Gegensatz zu Olbia und Alghero, die sich bereits im Besitz von F2i befinden), übernommen werden.
Dann folgt die Einführung einer einheitlichen Geschäftsführung mit einer Holdinggesellschaft, an der F2i mit 50,25 % beteiligt sein wird. „Totale Kontrolle“, betonen Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften und schließen sich damit dem Rechnungshof an, der das Vorhaben bereits 2023 mit einer Stellungnahme abgelehnt hat, die zwar nicht bindend sei, so Fabio Onnis, Präsident von Confcooperative, aber dennoch eine öffentliche und transparente Untersuchung verdiene.
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Bedenken hinsichtlich der Unternehmensstruktur sorgten am Montag im Stadtrat von Cagliari für hitzige Debatten. Die Privatisierung des von Sogaer betriebenen Flughafens Mameli, an dem die Handelskammer Cagliari-Oristano (CCIAA), eine öffentliche Wirtschaftseinrichtung, mit 94,45 % beteiligt ist, gestaltet sich nicht eindeutig. Der Verkauf – so die erste Feststellung der Rechnungsprüfer – erfolgt ohne Ausschreibung. Die Handelskammer – und dies ist die zweite Feststellung des Gerichts – wählte F2i aufgrund ihrer Kontrolle über die beiden Flughäfen im Norden Sardiniens nach eigenem Ermessen aus.
