Eurovision Song Contest 2026: Ein vollständiger Leitfaden für den Finalabend
Fünfundzwanzig Länder konkurrieren um die Ausrichtung der 70. Ausgabe des Wettbewerbs.Sal Da Vinci beim Eurovision Song Contest (Ansa – Annibal Hanschke)
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Eurovision Song Contest 2026 – alles ist bereit für das Finale. Fünfundzwanzig teilnehmende Länder werden in der Wiener Stadthalle in Österreich auf der Bühne stehen, zusammen mit legendären Supergästen und einem Italien, das mit Sal Da Vinci und dem Lied „Per sempre sì“ vom Durchbruch träumt.
Die Show wird zur besten Sendezeit auf Rai 1 ausgestrahlt, kommentiert von dem erfahrenen Moderator Gabriele Corsi (zum sechsten Mal) und Elettra Lamborghini, die ihr Debüt als Kommentatorin gibt. Vorab läuft um 20:35 Uhr die Eurovision Preview, die die Zuschauer mit Backstage-Geschichten aus Wien und Gästen auf die Show einstimmt. 25 Länder treten in der Wiener Stadthalle gegeneinander an und werden von den Moderatoren Victoria Swarovski und Michael Ostrowski begrüßt: die 20 Länder, die sich an den beiden Abenden am Dienstag und Donnerstag qualifiziert haben, die „Big Four“ (die Gründungsländer, die sich direkt für das Finale qualifizieren: Frankreich, Deutschland, Italien und das Vereinigte Königreich) sowie das Gastgeberland Österreich.
Die offizielle Aufstellung des Finales
Hier ist der vollständige Veröffentlichungsplan:
Dänemark, Søren Torpegaard Lund, Før Vi Går Hjem
Deutschland, Sarah Engels, Feuer
Israel, Noam Bettan, Michelle
Belgien, Essyla, Tanzen auf dem Eis
Albanien, Alis, Nân
Griechenland, Akylas, Ferto
Ukraine, Leléka, Ridnym
Australien, Delta Goodrem, Eclipse
Serbien, Lavina, Kraj Mene
Malta, Aidan, Bella
Tschechische Republik, Daniel Zizka, Kreuzung
Bulgarien, Dara, Bangaranga
Kroatien, Lelek, Andromeda
Vereinigtes Königreich, Look Mum No Computer, Eins, Zwei, Dre
Frankreich, Monroe, schau!
Moldawien, Satoshi, es lebe Moldawien!
Finnland, Linda Lampenius x Pete Parkkonen, Liekinheitin
Polen, Alicja, Bray
Litauen, Lion Ceccah, Nur ich will mehr
Schweden, Felicia, Mein System
Zypern, Antigoni, Jalla
Italien, Sal Da Vinci, Forever Yes
Norwegen, Jonas Lovv, Ya Ya Ya
Rumänien, Alexandra Căpitănescu, Choke Me
Österreich, Cosmo, Tanzschein
Die Favoriten: Wer kann wirklich gewinnen?
Laut internationalen Buchmachern bleibt Finnland mit dem Duo Linda Lampenius und Pete Parkkonen der klare Favorit. Ihr Pferd „Liekinheitin“ führt weiterhin die Quoten an: Angesichts der starken Leistung und der gigantischen Bühnenpräsenz gelten sie für viele als die stärksten Pferde des Turniers mit einer Siegchance von rund 43 %. Die Australierin Delta Goodrem mit „Eclipse“ konnte in den letzten Stunden noch einmal aufholen, gefolgt von der Griechin Akylas („Ferto“), dem Israeli Noam Bettan („Michelle“), dem Dänen Søren Torpegaard Lund („For You Går Hjem“), der Rumänin Alexandra Căpitănescu („Choke Me“) und der Bulgarin DARA („Bangaranga“).
Und Sal Da Vinci? Seine tatsächlichen Prozentsätze
Für Italien haben sich die Chancen in den letzten Wochen stark verändert.
Dank des italienischen Nostalgieeffekts, der sozialen Medien, der Proben und natürlich des Live-Auftritts am Dienstag hat es der Sanremo-Gewinner bis an die Spitze der potenziellen Top-5-Anwärter geschafft . Besonders interessant ist das Televoting: Sal Da Vinci, der als Viertletzter sang – historisch gesehen eine sehr günstige Position, da sie den europäischen Fernsehzuschauern noch gut in Erinnerung ist –, könnte enorme Unterstützung erhalten, vor allem in der Schweiz, Belgien, Malta, Deutschland und unter den italienischen Gemeinschaften in ganz Europa.
Die Jury
Der Gewinner des siebzigsten Eurovision Song Contest wird zu 50 % durch die Stimmen der nationalen Jurys und zu 50 % durch die Stimmen des Publikums ermittelt. Die Stimmen der übrigen Länder, die nicht am Wettbewerb teilnehmen, zählen dabei als ein zusätzliches Land. Unter den 35 Sprechern der nationalen Jurys, die live aus ihren jeweiligen Hauptstädten zugeschaltet sind, befindet sich auch die neapolitanische Schauspielerin und Moderatorin Maria Sole Pollio. Sie wird die 12 Punkte Italiens verkünden – eine Premiere für sie.
(Unioneonline/D)
