Es mehren sich die Zweifel an Olbias Zukunft: Die Schulden und die unklare Eigentümerstruktur von Prosoccer geben Anlass zur Sorge.
In drei Jahren haben die Weißen den Aufstieg von der Serie C zur Eccellenza geschafft.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Anstatt die Situation zu klären und die Fans zu beruhigen, schürte Olbias Stellungnahme nach dem Abstieg nur Zweifel und Sorgen über die Zukunft der Bianconeri, die innerhalb von drei Jahren von der Serie C in die Eccellenza aufgestiegen sind.
Ein dramatischer Zusammenbruch aufgrund der Unternehmens-, Finanz- und Managementkrise des Gallura-Clubs, ein Notfall, der durch die Übertragung der Eigentumsrechte von SwissPro an Prosoccer, die im Januar stattfand, aber noch mit der Zahlung von sechs Raten zwischen Ende Juni und November 2028 (zwei über 125.000 Euro und die restlichen 100.000 Euro) sowie der Übernahme mehrerer Schulden abgeschlossen werden muss, hätte gelöst und nicht verschlimmert werden sollen, wie es seither geschehen ist.
Trotz dieser Umstände gelang es dem Team, dessen Spieler monatelang ohne Gehalt auskommen mussten, den Klassenerhalt in den Playoffs zu sichern und am Sonntag in Ischia beinahe diesen Erfolg zu erzielen.
Diejenigen, die mit dem Rücktritt von Trainer Daniele Livieri und der technischen Direktorin Ninni Corda gerechnet hatten, wurden enttäuscht. Um jedoch festzustellen, ob Olbia – das in seiner gestrigen Erklärung ankündigte, die „Wiederaufnahme oder den Wiederaufstieg in die Serie D“ zu beantragen und eine „Vereinbarung zur Schuldenrestrukturierung“ einzuleiten – mit ihnen neu starten wird, müssen wir die nächsten Schritte von Prosoccer Srl abwarten, von der derzeit nur der Name und das Gesicht ihrer gesetzlichen Vertreterin, Flavia Fiore, bekannt sind.
Sofern es nicht zu einem Führungswechsel kommt, muss sie unter anderem am 21. Mai vor Gericht in Tempio Pausania zu einer Anhörung in dem Streitfall erscheinen, in den sieben ehemalige Mitarbeiter von Olbia Calcio verwickelt sind, die Gerüchten zufolge unbezahlte Löhne in Höhe von insgesamt 100.000 € fordern.
